Außergewöhnliches Konzert „Von Klassik bis Jazz“ im Foyer der Rheinhalle
Klarinettentrio Schmuck zog die Zuhörerschar in seinen Bann
Remagen. Einen musikalisch bezaubernden Abend bescherte das Klarinettentrio Schmuck innerhalb der klassischen Konzertreihe „Remagener Konzerte“ den knapp 100 Gästen im Foyer der Rheinhalle. Sayaka Schmuck, Rumi-Sota Klemm und Oliver Klenk begeisterten auf Klarinetten, Bassetthorn und Bass-Klarinette mit ihrem Programm „Von Klassik bis Jazz“. Den Auftakt gaben die Musiker mit der Ouverture aus „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart, arrangiert von Joachim Klemm. Es folgten „Slavische Tänze“ von Antonin Dvorák, arrangiert von Joachim Klemm und noch einmal Mozart, „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“. Während der erste Konzertteil mit sehr bekannten Musikstücken der Klassik bestimmt war, wurde der zweite Teil nach der Pause mit „Der kleine Harlekin“ von Karlheinz Stockhausen eröffnet. Aus „Histoire“ du Tango“ von Astor Piazzolla bot das Klarinettentrio „Bordello 1900“ und „Nightclub 1960“. Es war Piazzollas Lebenswerk, den Tango aus den Bordellen und Tanzlokalen von Argentinien in die Konzertsäle Europas und Amerikas zu bringen. Er gehörte zu der erstaunlich vielfältigen Gruppe von Komponisten, die durch die Lehre des Nadia Boulanger aktiviert wurden, mehr authentisch zu werden. Von Claude Debussy brachte das Trio „Little Negro“ zu Gehör und von Paul Desmond „Take Five“. Herrlich auch „After You´ve Gone“ von Turner Layton/Benny Goodman, bevor „Alexander´s Ragtime Band“ von Irvin Berlin den Schluss des ausgesprochen ansprechenden Konzerts markierte. Mit lang anhaltendem Applaus dankte die Zuhörerschar dem „Klarinettentrio Schmuck“ für dieses außergewöhnliche Konzert „Von Klassik bis Jazz“.
AB
