Sommerausflug der AWO Ortsverein Remagen und Kripp
Köln mit Flora, Dom und Brauhaus kennen gelernt
Remagen/Kripp. „Warum denn in die Ferne reisen?“ hatte sich der Vorstand des Ortsvereins der Remagener Arbeiterwohlfahrt gefragt und sich dann für Köln als Ziel der diesjährigen Sommerfahrt entschieden. So konnte der Vorsitzende Lorenz Denn 50 Mitglieder und Freunde an Bord des Busses begrüßen. Die Flora, der botanische Garten Kölns, war die erste Station.
Doch bevor es zur Erkundung der wunderschönen Anlage ging, nutzten die „Mutigen“ die Chance mit der Seilbahn über den Rhein „op de Schäl Sick und widder retour“ zu fahren. Man war beeindruckt von der Skyline der Großstadt, die sich insbesondere durch die Kranhäuser am alten Hafen in den letzten Jahren massiv verändert hat. Auch wenn das Wetter es nicht allzu gut an diesem Tage meinte, genossen die Teilnehmer die weitläufige Gartenanlage der Flora, die auch von dem einen oder anderen Kenner von Köln vorher noch nie besucht worden war.
Zur Mittagspause war selbstverständlich ein Aufenthalt in einem Brauhaus angesagt, wo unter anderem „Decke Bunne met Speck“ und andere Kölner Spezialitäten zur Auswahl standen. Ein Besuch des Kölner Doms war natürlich ein Pflichtteil des Programms; der Aufenthalt dort wurde unfreiwillig verlängert, da just zu diesem Zeitpunkt Petrus meinte, mit einem kräftigen Gewitter einen Segen an die Reisegruppe schicken zu müssen. Die zuvor aufgestellten Kerzen mit dem sehnlichen Wunsch nach weniger „Kölnisch Wasser von oben“ hatten da auch nicht geholfen. Die Stunden in Köln vergingen viel zu schnell; doch auf der Heimfahrt hatte Lorenz Denn noch eine Überraschung „parat“. Kaffee und Kuchen warteten auf der Beueler Seite des Rheins in einem Lokal mit wunderschöner Aussicht auf die Bonner Rheinaue und die herrliche Flusslandschaft. Auf der kurzen Heimfahrt lautete das Fazit der bestens gelaunten Teilnehmer: „Es war wieder eine interessante Sommerfahrt; dabei haben wir viele bekannte aber auch einige neue Facetten von Köln erleben können.“
