Prof. Dr. Gottfried Bitter feierte 50-jähriges Priesterjubiläum
Kripper hängen an ihrem Pater
Remagen. Pater Prof. Dr. Gottfried Bitter hat sein 50-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Seit mehr als 25 Jahren übernimmt er zunächst als Subsidiar und später als Kooperator pastorale Aufgaben in den Gemeinden St. Johannes Nepomuk (Kripp) und St. Peter und Paul (Remagen) sowie im Dekanat. Ab 1. Oktober 2014 ist er als Kooperator auch für die Pfarrgemeinden in Oberwinter, Unkelbach und Oedingen zuständig. Am Sonntag, 25. Mai, feiert der Jubilar mit den Gemeinden einen festlichen Dankgottesdienst in der Kripper Pfarrkirche.
Dr. Bitter ist Ordenschrist. Das verraten die Buchstaben „CSSp“ hinter seinem Namen. Sie stehen für den Orden der „Spiritaner“. Er wurde 1848 aus zwei französischen Ordensgemeinschaften gebildet und besteht derzeit aus 3000 Schwestern und Brüdern, die in 61 Ländern der Erde und auf allen fünf Kontinenten humanitäre und pastorale Aufgaben erfüllen. Zentrum der Spiritaner in Deutschland ist das Kloster Knechststeden westlich von Dormagen. Dort feierte Dr. Bitter Anfang Mai mit der Ordensgemeinschaft sein Goldenes Priesterjubiläum.
Dr. Bitter ist Seelsorger und Hochschullehrer. Von 1980 bis 2002 war er Ordinarius (Lehrstuhlinhaber) für Religionspädagogik und Homiletik (Predigtlehre) an der Universität Bonn. Als Autor und Mitautor hat er zahlreiche Bücher zur religiösen Erziehung und Bildung sowie zur praktischen Theologie geschrieben.
Die Leute schätzen Dr. Bitter sehr - er ist aufmerksam und zugleich dezent und vor allem herzlich. Für alle, die ihm begegnen, hat er ein freundliches, aufmunterndes Wort und verbreitet sehr viel Freude. Ein Mensch, der sich zeigt, ohne sich wichtig zu tun. Einer, der andere froh machen kann. „Öl der Freude“, nennt das der Papst: „Wenn die uns anvertrauten Menschen mit dem Öl der Freude gesalbt werden, ist das zu merken - zum Beispiel, wenn sie aus der Messe kommen mit dem Gesicht dessen, der eine gute Nachricht erhalten hat.“
Ganz besonders die Kripper hängen an ihm. Seit 1992 gehört er dazu und „erreicht“ die Alten und Jungen des Ortes, zum Beispiel bei der Arbeit mit den Messdienern. Als der Pater vor 50 Jahren in Knechtsteden zum Priester geweiht wurde, wählte er ein geheimnisvolles Leitwort aus dem Buch des Propheten Maleachi aus: „Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang ist mein Name groß unter den Völkern.“ Mit dem auf der Rückseite seines Primzibildes aufgedruckten Text zeigt er auf die Herrlichkeit Gottes, die überall bekannt sein soll und betont die Ehre und Größe des Herrn.
