Lebenskunstmarkt in Remagen begeisterte zigtausende Besucher
Kunst, Kultur und Lebensfreude
Bei riesigem Andrang wurden nicht nur Parkplätze knapp – Aussteller und Geschäftsleute rundum zufrieden
Remagen. Einen absolut fantastischen Lebenskunstmarkt, inzwischen die 17. Auflage, erlebten am Samstag und Sonntag Zehntausende Menschen, die aus nah und fern kamen, um die Veranstaltung zu genießen. War der Betrieb am Samstag gut und der Samstagabend auf dem Marktplatz mit der Band „Le Clou“, die Cajun und Weltmusik präsentierte, sehr gut, so ging am Sonntag bei absolutem Hochbetrieb wirklich nicht mehr viel. Zehntausende schoben sich durch den Marktbereich, und auch das Verkehrsaufkommen war unglaublich. Parkplätze gab es nicht mehr, und der Shuttelebus war ständig besetzt. Die Organisatoren des Lebenskunstmarktes – die Stadt Remagen mit Wirtschaftsförderer Marc Bors und Marktmeister Günter Balas, Kreartive Konzepte mit Volker Thehos und die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ um Vorsitzende Petra Pellenz – hatten im Vorfeld unermüdlich gearbeitet, und die Arbeit wurde erneut von Erfolg gekrönt.
Positive Bilanz der Veranstalter
„Wir sind mit dem Lebenskunstmarkt rundum zufrieden. Der Besuch am Samstag war gut und am Sonntag sehr gut. Die Künstler und Kunsthandwerker haben uns ein durchweg positives Resümee gegeben, ebenso die Remagener Geschäftsleute. Schon jetzt haben wir wieder Reservierungen für die Zeltgalerie hinter dem Rathaus. Das Niveau war erneut super. Und auch die Berufskünstler aus Berlin, Düsseldorf und Köln interessieren sich immer mehr für den Lebenskunstmarkt in Remagen und fragen, ob sie wiederkommen können. Auch der Verkauf in der Zeltgalerie sei beachtlich gewesen. Es hat sich ausgezahlt, dass wir so intensiv geworben haben, auch bis in den Trierer Raum. Gut angekommen sind auch die einheitlichen Zelte der Gastronomieanbieter auf dem Marktplatz sowie die geänderte Bestuhlung. Es war alles rundum gelungen“, zog Wirtschaftsförderer Marc Bors eine erste Bilanz. Und im gesamten Marktbereich herrschte dichter Betrieb. Ob vom Bahnhofsvorplatz in die Josefstraße hinein, wo der Markt der Provence mit seinen typischen Spezialitäten lockte, ob von der Kreissparkasse aus in die Innenstadt durch die Fußgängerzone, ob vom Marktplatz in die Bachstraße, in die Kirchstraße, oder am Rathaus vorbei auf den Platz an der Römermauer, überall drängten sich die Menschen, um den Lebenskunstmarkt zu genießen. Auch auf dem Parkplatz Grabenstraße, wo zahlreiche Kunsthandwerker ihr durchweg hochwertiges Angebot präsentierten, herrschte absoluter Hochbetrieb. Überall wurde das Angebot von Künstlern und Kunsthandwerkern genossen, ob die Werke fremder Beschicker oder heimischer Künstlergruppen und Galerien, ob zum Schauen oder zum Kaufen.
Kunst in Zelten kam bestens an
Hervorragend kam erneut die Zeltstadt auf dem gestalteten Platz an der Römermauer an, eine wunderbare Verbindung zwischen Marktplatz und Kirche. Dort präsentierten in 21 Zelten Künstler ihre Werke. Am Samstagmittag begeisterte die Band „FGAN Lunchbreakers“ mit ihrem Bigband-Sound vom Feinsten. Und am Samstagabend gab es wirklich keinen freien Stuhl mehr beim Konzert von „Le Clou“. Die Gastronomien auf dem Marktplatz hatten alle Mühe, den Bestellungen nachzukommen. Es war einfach toll. Einen offiziellen Rundgang hatte es am Sonntagvormittag gegeben. Neben Bürgermeister Björn Ingendahl, dem Ersten Beigeordneten Rolf Plewa, Wirtschaftsförderer Marc Bors, Marktmeister Günter Balas, Volker Thehos von Kreartive Konzepte und Petra Pellenz von der Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ nahmen auch eine Reihe von Kommunalpolitikern und Vertreter der Banken und des Arp-Museums daran teil.
Musik und Live-Acts
Ganztags gab es im kompletten Marktbereich Livemusik vom Dauergast Matthieu Pallas am Akkordeon und Live-Acts mit dem „alten Bekannten“ Zwille Zimmermann, als französischer Polizist lautstark und ununterbrochen sein Gummi-Baguette durch die Luft fliegen ließ. Am Samstagmittag begeisterten „Los Vecinos“ mit Rumba, Salsa, Swing und Reggae auf dem dicht gefüllten Marktplatz die Gäste, und die Gastronomie konnte wieder einmal tüchtig zupacken. Jazz und Weltmusik à la française gab es am Nachmittag von „Marion & Sobo“. Zu dem Zeitpunkt war Remagen so voll wie kaum je zuvor. Und bei solch enormem Besuch des Lebenskunstmarktes war es kein Wunder, dass die Parkplätze rund um Remagen einer Dauerbelastung ausgesetzt waren. Schon am Sonntagmorgen waren die Parkplätze im Süden der Stadt belegt. Alles, was als Parkplatz genutzt werden konnte, wurde auch genutzt. Die Autofahrer mussten teilweise viel Geduld haben, wenn es einmal irgendwo klemmte. Die Shuttlebusse in die Innenstadt waren proppenvoll. Und selbst per Zug waren riesige Gruppen angereist, die den Parkplatzmangel schon aus den Vorjahren kannten. Die Veranstalter jedenfalls können sich freuen, dass auch die 17. Auflage des Lebenskunstmarktes ein wahrhaft voller Erfolg war. Auch die ortsansässigen Geschäftsleute hatten alle Hände von zu tun. Sie offerierten beim verkaufsoffenen Wochenende ihre Waren und Leistungen. Erst in den Abendstunden bauten die gut 200 Künstler und Kunsthandwerker ihre Stände wieder ab, und die vielen Galerien mit heimischen Künstlern hatten auch Feierabend und ließen den tollen Tag ausklingen. AB
Bereits am Sonntagmorgen drängten sich die Besucher in der Kirchstraße.
Bis auf den letzten Platz besetzt war der Marktplatz beinahe durchgängig an allen Tagen.
Los Vecinos rissen die Zuhörer am Sonntagmittag mit.
Auch das Team von BLICK aktuell war mit einem Stand beim Lebenskunstmarkt verteten und sorgte mit Popcorn und Luftballons für gute Laune.
