LebensKunstMarkt begeisterte Zehntausende in Remagen
Kunst, Kultur und Lebensfreude erlebten Bürger und Gäste hautnah
Remagen. Als heißer Veranstaltungstipp in der „Szene“ wird der Remagener LebensKunstMarkt schon seit Jahren gehandelt. Was bei der 13. Auflage des LebensKunstMarkts am Wochenende trotz kühler Temperaturen am Samstag und einiger weniger Schauer am Sonntag in der Innenstadt los war, war schier unglaublich. Schon der Samstag war sehr gut besucht. Am Sonntag jedoch gab es kaum ein Durchkommen mehr, die Menschenscharen drängten sich durch die Innenstadt. Die Organisatoren des LebensKunstMarktes, die Stadt Remagen mit Wirtschaftsförderer Marc Bors und Marktmeister Günter Balas, KreARTive Konzepte mit Volker Thehos und die Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“ um die Vorsitzende Petra Pellenz und Vorstandsmitglied Klaus Klute hatten im Vorfeld unermüdlich gearbeitet und die Arbeit wurde erneut von Erfolg gekrönt.
Teilweise in Fünfer- oder Sechser- Reihen schoben sich die Menschen durch die Innenstadt und zeitweise kam es sogar zum Stillstand. Ob vom Bahnhofsvorplatz in die Josefsstraße hinein, wo der Markt der Provence mit seinen typischen Spezialitäten lockte, ob von der Kreissparkasse aus in die Innenstadt durch die Fußgängerzone, ob vom Marktplatz in die Bachstraße, in die Kirchstraße, oder am Rathaus vorbei auf den Platz an der Römermauer, überall drängten sich die Menschen, um den LebensKunstMarkt zu genießen. Überall wurden die Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern genossen, ob die Werke der fremden Beschicker oder der heimischen Künstlergruppen und Galerien, die Gäste genossen die durchweg hochwertigen Angebote, ob zum Schauen oder zum Kaufen. Super an kam erneut die Zeltstadt auf dem gestalteten Platz an der Römermauer, eine wunderbare Verbindung zwischen Marktplatz und Kirche. Dort präsentierten in 20 Zelten Künstler ihre Werke.
„Wir sind rundum zufrieden. Es hat alles funktioniert und der Betrieb am Samstag war gut und am Sonntag sogar super. Auch die Musikangebote sind fantastisch angenommen worden, der Marktplatz war bei den Konzerten proppenvoll mit Menschen. Die Gastronomien auf dem Marktplatz hatten alle Mühe, den Bestellungen nachzukommen. Es war einfach toll“, so der Kommentar von Volker Thehos, Marc Bors und Günter Balas. „Auch das Niveau von Künstlern und Kunsthandwerkern war so gut wie perfekt und hat sich inzwischen eingependelt“, so Marc Bors.
Offizieller Rundgang
Einen offiziellen Rundgang hatte es am Samstagnachmittag gegeben. Neben Bürgermeister Herbert Georgi, Ortsvorsteher Walter Köbbing, Wirtschaftsförderer Marc Bors, Marktmeister Günter Balas, Volker Thehos von KreARTive Konzepte und Petra Pellenz von der Werbegemeinschaft nahmen auch eine Reihe von Kommunalpolitikern und Vertreter der Kreissparkasse Ahrweiler und des Arp-Museums daran teil. Ganztags gab es im kompletten Marktbereich Livemusik von den Dauergästen Matthieu Pallas und Sylvain Pesenti und Liveacts vom „alten Bekannten“ Zwille Zimmermann.
Auf dem Marktplatz konnten die Gäste nicht nur den kulinarischen Köstlichkeiten frönen, sondern auch noch dazu Livekonzerte genießen. Big-Band-Sound vom Feinsten lieferten die FGAN-Lunchbreackers am frühen Samstagnachmittag und am Abend waren erstmals „Rouge Baiser“ mit französischen Chansons zu Gast und begeisterten ihr Publikum. Innerhalb der weltweiten Aktion am 21. Juni „Fète de la Musique - das Fest der Musik“ war am Sonntag auch Remagen als eine von 50 Städten in Deutschland erstmalig mit dabei. Es begeisterten „Asgard & Akkordeon“ mit Chansons et Musettes am Sonntagmittag und am Nachmittag „Sales Gosses“ mit französischer Musik zum Zuhören, Träumen und Tanzen. Die Gäste auf dem Marktplatz genossen die Musik und nur bei den Schauern zogen sie sich kurz unter die Schirme, in die Gastronomien oder in die Geschäfte des ortsansässigen Einzelhandels zurück.
Ein wahrhaft voller Erfolg
Und bei solch enormem Besuch des Remagener LebensKunstmarktes war es keine Wunder, dass die Parkplätze rund um Remagen einer Dauerbelastung ausgesetzt waren. Schon am Sonntagmorgen waren die Parkplätze im Süden von Remagen belegt. Alles, was als Parkplatz benutzt werden konnte, wurde auch benutzt. Das Autoaufkommen war unglaublich, die Gäste kamen nicht nur von nah, sondern ebenso von fern. Hie und da mussten die Autofahrer viel Geduld haben, wenn es mal irgendwo klemmte. Die Shuttlebusse in die Innenstadt waren proppenvoll. Und selbst per Zug waren riesige Gruppen angereist, die den Parkplatzmangel schon von den Vorjahren kannten. Die Veranstalter jedenfalls können sich freuen, dass auch die 13. Auflage des LebensKunstMarktes ein wahrhaft voller Erfolg war. Und neben den vielen Angeboten von außerhalb hatten auch die ortsansässigen Geschäftsleute alle Hände von zu tun. Sie offerierten beim verkaufsoffenen Wochenende ihre Angebote. Und nicht nur, aber besonders in den Regenpausen konnten sich die heimischen Geschäftsleute über jede Menge Besuch in ihren Läden freuen. AB
„Sales Gosses“ begeisterte mit französischer Musik.
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