VdK-Ortsverband Remagen-Kripp hat inzwischen 455 Mitglieder
Langjährige Mitglieder wurden geehrt
Kripp. Zügig abgewickelt wurden bei der alljährlichen Mitgliederversammlung des VdK-Ortsverbandes Remagen-Kripp im Kripper Gasthaus Rhein-Ahr die üblichen Regularien. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Arno Nechterschen und dem Gedenken an die Verstorbenen gab Geschäftsführer Siegfried Czaya den Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Dabei hob er den Besuch der Seniorensitzung des Pfarrgemeinderates und der Karnevalsgesellschaft Heimersheim hervor. Mit Begeisterung sei die Sitzung aufgenommen worden. Ebenso erwähnte Czaya die Mitgliederversammlung, die Tagesfahrt zur Hessischen Landesgartenschau, an der 70 Personen teilnahmen, sowie eine Vorstandssitzung. In dieser hatte der Ortsverband beschlossen, den Kreisverband, der aufgrund des hohen Arbeitsaufwandes der vielen Mitglieder in finanzielle Not geraten war, zu unterstützen. In 2014 gab der Ortsverband Remagen-Kripp dem Kreisverband eine Spende in Höhe von 2.000 Euro und in 2015 eine Spende von 600 Euro. Angesprochen wurde auch die immer sehr gut besuchte Weihnachtsfeier, bei der die Tombola, von Gerda Biesinger liebevoll zusammengestellt, stets der Glanzpunkt ist.
Beschluss der Mitglieder
Bezüglich dieser Weihnachtsfeier gab es im weiteren Verlauf einen Beschluss der Mitglieder. Vorsitzender Nechterschen hatte darum gebeten, den Verzehrbon für die Mitglieder von zehn auf fünf Euro senken zu können. Kaffee, Kuchen und Schnittchen, die stets kostenfrei ausgegeben würden, blieben davon unberührt. Die Mitglieder stimmten dem einstimmig zu. Die statistischen Zahlen weisen für das abgelaufene Jahr vier Verstorbene, vier Austritte und 28 neue Mitglieder aus. So lag der Mitgliederstand Ende des vergangenen Jahres bei 442 Mitgliedern. Bis zur Mitgliederversammlung gab es erneut 13 Eintritte, so dass der VdK-Ortsverband Remagen-Kripp die stolze Zahl von 455 Mitgliedern vorweisen kann. Arno Nechterschen verlas im Anschluss die Zahlen des Kassenberichts von Kassiererin Gerda Biesinger. Anton Wypior attestierte der Kassiererin eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstands die einstimmig erteilt wurde.
Ehrungen
Bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft wurde Karl Kreft für 60-jährige Treue mit dem Goldenen Treueabzeichen und Detlef Bögeholz für 40-jährige Treue mit dem Treueabzeichen ausgezeichnet. Angelika Rein wurde für zehnjährige Treue geehrt. Ebenfalls 40 Jahre Mitglied ist Ingrid Kau und 20 Jahre Anne Pfahler. zehn Jahre mit dabei sind: Heinz Gräf, Andreas Fegler, Albert Müller, Maria Müller, Hannelore Allmang, Peter Schweyda, Anni Balkhausen, Manuela Kilian, Birgit Diehl, Detlef Diehl, Udo Diehl, Friederike Diehl, Eleonore Dohm, Dieter Amzehnhoff, Alexandra Keppler, Manfed Wossilus, Herbert Breuer, Günther Schwarz, Beate Reich, Gertrud Bauer-Gebauer und Christel Hartfiel.
Neuer Begriff für Pflegebedürftigkeit muss her!
Einen interessanten Vortrag hielt im Anschluss die stellvertretende Kreisvorsitzende Christa Schulz. Der VdK-Kreisverband hat 6218 Mitglieder. Kripp ist der viertgrößte Ortsverband. Kreisweit bearbeitet der VdK-Kreisverband 658 offene Verfahren, wovon 47 Verfahren auf den Ortsverband Remagen-Kripp entfallen. Der VdK setze auf das Präventionsgesetz und damit vor allem auch auf „Reha vor Pflege“. Zudem müsste ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff her. Der VdK setze sich dafür ein, die Pflegestufen von drei auf fünf zu erhöhen. Besonders bei Demenzkranken müsste die kognitive Einschränkung berücksichtigt werden. Bisher würde den an Demenz Erkrankten keine Pflegestufe anerkannt. Das bedeute, dass der betreuende Angehörige, wie es in vielen Fällen der Fall sei, 24 Stunden am Tag zuständig sein Das könne nicht sein, so Christa Schulz. Hier müsste es Tagespflege und Kurzzeitpflege geben, denn der betreuende Angehörige müsse einfach auch mal aus der Pflege raus und entlastet werden. Kurz angesprochen wurde vom Vorsitzenden noch die Tagesfahrt nach Maastricht. Da es inzwischen schon 90 Anmeldungen gebe, müsse die Fahrt mit zwei Bussen gestartet werden. AB
