Allgemeine Berichte | 18.04.2015

Evangelisch Öffentliche Bücherei Remagen

Literarischer Gottesdienst

Das Team der Bücherei hatte dieses Mal das Buch „Alle meine Wünsche“ von Grégoire Delacourt in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gestellt. privat

Remagen. Zu einer schönen Tradition ist es in der Evangelischen Kirchengemeinde Remagen-Sinzig geworden, dass die Bücherei jährlich einen literarischen Gottesdienst gestaltet. Nun fand er bereits zum 7. Mal statt. In diesem Jahr hatte das Team der Bücherei das Buch „Alle meine Wünsche“ von Grégoire Delacourt in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gestellt.

Eine Menge Geld

Die 47-jährige Jocelyne spielt zum ersten Mal in ihrem Leben Lotto und gewinnt die unglaubliche Summe von 18 Millionen Euro. Was könnte man alles machen mit so einer Menge Geld! Aber was würde so ein Gewinn alles verändern? Und will sie überhaupt Veränderungen? Das sind die zentralen Themen, die vom Vorbereitungsteam aus dem Buch herausgepickt wurden. Als Einleitung zu diesem Thema wurde in einer gekürzten Fassung das Märchen „Der Wunschring“ vorgelesen, das hinüberführte zu den vielen Wünschen von Jocelyne. Anschaulich gestaltete das Team den Gottesdienst mit Gegenständen und einer Powerpoint-Präsentation, die den Gottesdienst sehr lebendig machten. Der Frage „Was würden Sie mit so einem Gewinn machen?“, sollten sich auch die Gottesdienstbesucher stellen. Pfarrerin Elisabeth Reuter ermunterte alle Anwesenden einfach mal ihren Gedanken freien Lauf zu lassen und auf dem dazu vorgesehenen „Wunschzettel“ auf dem Liedblatt zu notieren, was ihnen spontan in den Sinn kommt. Natürlich anonym! Da fiel allen Besuchern einiges ein und so notierten sie fleißig ihre Wünsche und Gedanken. In ihrer Predigt fand auch Pfarrerin Elisabeth Reuter nachdenkliche Worte zu diesem Buch, das sie selber gerne und oft gelesen hatte. Sie ging auf den Ehemann ein, der sich, nach dem Fund des Schecks, absetzt und sich einige Wünsche erfüllt. Nach kurzer Zeit merkt er jedoch, dass ein toller Porsche und ein schickes Haus nicht alles sind und möchte reumütig zur seiner Frau zurückkehren.

Doch dafür ist es zu spät, Jocelyne ist so tief gekränkt und gedemütigt, dass sie von ihm nichts mehr wissen möchte. Pfarrerin Reuter erläuterte den zahlreichen Besuchern, dass Gott den Menschen immer vergibt und man jederzeit zu ihm zurückkehren könne. Deutlich wurde auch, dass Geld alleine nicht glücklich macht und die wirklich wichtigen Wünsche im Leben selten mit Geld zu bezahlen sind.

Das Märchen vom Wunschring

Am Ausgang wurde jedem Gottesdienstbesucher als Andenken das Märchen vom Wunschring überreicht. Anschließend waren alle eingeladen zu einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus. Dort konnten die Büchereimitarbeiterinnen viele lobende Worte für den Gottesdienst erfahren. Weitere Informationen zur Bücherei gibt es im Internet unter www.buecherei-remagen.de

Das Team der Bücherei hatte dieses Mal das Buch „Alle meine Wünsche“ von Grégoire Delacourt in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gestellt. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, Juli 2026
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Jubiläum
150 Jahre Jubiläum
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Jubiläum
Lossprechungsfeier Schreiner-Innung
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
414

Vier Spuren für den Kfz-Verkehr - Schutzstreifen für den Radverkehr

Ab 13.07.: Verbreiterung der Adenauerallee in Bonn beginnt

Bonn. Am Fahrbahnrand der Adenauerallee beginnen ab dem 13. Juli 2026 umfangreiche Bauarbeiten, um die Straße wieder auf vier Spuren für den Kfz-Verkehr zu erweitern. Ziel ist es, zwischen der Ersten Fährgasse und der Weberstraße in beiden Fahrtrichtungen Schutzstreifen für den Radverkehr zu schaffen. Dafür wird ein Teil der Fahrbahn baulich verbreitert.

Weiterlesen