Allgemeine Berichte | 15.11.2015

DKSB Kreisverband Ahrweiler e.V. informiert zum Tag der Kinderrechte

Mehr Prävention und Gesundheitsförderung

Kreis Ahrweiler. Passend zur laufenden bundesweiten Kampagne „Gesundheit=Chance“ richtet der Kinderschutzbund Kreisverband Ahrweiler am Internationalen Tag der Kinderrechte seinen Blick auf Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention, der „das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit“ festschreibt - insbesondere anlässlich des am 1. Januar 2016 in Kraft tretenden neuen Präventionsgesetzes. „Wir begrüßen selbstverständlich die darin vorgesehene Erhöhung der Präventionsmittel. Das neue Gesetz geht hier allerdings nicht weit genug. Das Geld kommt nur den Krankenkassen zugute, die Kommunen gehen leer aus“, kritisiert Ulrike Kaiser, Vorsitzende. Auch die Kommunen müssten mit zusätzlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, damit sie ihre Aufgaben in der Prävention und Gesundheitsförderung von Kindern, Jugendlichen sowie ihren Eltern erfüllen können. Besonders wichtig ist dem Verein dabei, dass Kinder und ihre Familien, die nach Deutschland geflüchtet sind und jetzt im Kreis Ahrweiler leben, genauso berücksichtigt werden. Mit regelmäßigen kostenfreien Angeboten wie zum Beispiel „Spiel, Spaß, Bewegung“ für Eltern mit ihren Ein- bis Vierjährigen oder Aktivnachmittagen „Über Stock und Stein“ für Schulkinder trägt der DKSB Kreisverband Ahrweiler e.V. zur Umsetzung des Kinderrechts auf eine gute gesundheitliche Entwicklung bei. „Wenn wir Prävention und Gesundheitsförderung als gemeinsame Aufgabe von Eltern und Akteuren in Jugend- und Gesundheitsämtern, Kitas, Schulen, Institutionen und Vereinen begreifen, wenn wir uns vernetzen und optimal kooperieren, können wir die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen am effektivsten fördern. Unsere Mitwirkung in Netzwerken, Arbeitsgemeinschaften und Runden Tischen dient so nicht zuletzt auch dem gemeinsamen Ziel der körperlichen und psychischen Gesundheit der Kinder“, betont Ulrike Scheel, stellvertretende Vorsitzende. Um grundsätzlich den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und Jugendlichen in Gesellschaft, Politik und Verwaltung Vorrang zu gewähren, müssen nach Meinung des Kinderschutzbundes außerdem die Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankert werden. In seinem Kinderpolitischen Programm hat der DKSB Handlungsfelder beschrieben, in denen noch Verbesserungsbedarf besteht und entsprechende Forderungen formuliert.

Weitere Informationen unter www.dksb.de/Content/E-Paper-Kinderpolitisches-Programm/#/48

Aktuelles unter www.kinderschutzbund-ahrweiler.de

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