Allgemeine Berichte | 23.01.2015

Der Mammographie-Screening-Bus kommt wieder nach Remagen

Mobile Station erleichtert die Teilnahme

Nach zwei Jahren ist es wieder so weit: Vom 2. Februar bis 12.März kommt der Mammographie-Screening-Bus wieder nach Remagen und macht dort für sechs Wochen Station. privat

Remagen. Nach zwei Jahren ist es wieder so weit: Vom 2. Februar bis 12.März kommt der Mammographie-Screening-Bus wieder nach Remagen und macht dort für sechs Wochen Station. Die mobile Screening-Station steht in dieser Zeit auf dem Parkplatz „Alte Post“. Ca. 2.200 Frauen von 50 bis 69 Jahren aus dem Raum Remagen und Calmuth haben in diesem Zeitraum die Möglichkeit, ihre Brustkrebsfrüherkennungs-Untersuchung im voll ausgestatteten Mammographie-Screeening-Bus in Anspruch zu nehmen. Jede Mammographie wird von zwei Radiologen befundet. „Mit der Mammographie-Früherkennungs-Untersuchung können wir Brustkrebs nicht verhindern, aber durch die regelmäßige Teilnahme alle zwei Jahre kann in den meisten Fällen Brustkrebs sehr früh erkannt und damit gut behandelt und vielfach geheilt werden“, machen die beiden Programmverantwortlichen Ärzte des Screening-Programms Mittelrhein, Dr. Toni Vomweg und Dr. Jochen Schenk, deutlich. Die Ärzte verweisen darauf, dass im Screening die digitale Mammographie eingesetzt wird, welche durch eine sehr hohe Kontrastauflösung und spezielle Bearbeitungsprogramme eine sehr gute Beurteilung der Brust ermöglicht. Außerdem wird jede Aufnahme von zwei besonders erfahrenen Radiologen befundet. „Je mehr Frauen sich am Screening-Programm beteiligen, um so erfolgreicher können wir im Kampf gegen Brustkrebs sein“, unterstreichen die Mediziner. Der Screening-Bus, der nun zum dritten Mal nach Remagen kommt, werde von den Frauen sehr gut angenommen. „Mit der mobilen Station haben Frauen die Möglichkeit, quasi vor der Haustür am Brustkrebs-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Wir möchten deshalb auch jene Frauen ermuntern, die jetzt zum ersten Mal eine Einladung zum Screening erhalten, diese Früherkennungsuntersuchung für sich wahrzunehmen.“

Frauen können Fahrgemeinschaften bilden

Mit einem Vorlauf von ca. drei Wochen werden die Frauen über ihren persönlichen Untersuchungstermin informiert. „Da die Termine von Frauen in unmittelbarer Nachbarschaft oft eng beieinander liegen, lassen sich auch gut Fahrgemeinschaften bilden“, so Dr. Schenk und Dr. Vomweg. „Sollte eine anspruchsberechtigte Frau aus den vorgenannten Postleitzahlenbereichen bis Mitte Februar keine Einladung erhalten haben, soll sie nicht länger warten, sondern sich über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Telefon (06321) 96 74 04 0 einen Termin geben lassen“, raten die beiden Mediziner. Zur Screening-Untersuchung ist nur die Versichertenkarte mitzubringen. Der Screening-Bus ist montags bis donnerstags von 7.30-12.15 Uhr und von 13.15-16.30 Uhr besetzt; freitags ist das Mammobil geschlossen. Der Bus ist mit einem hochmodernen Vollfeld-Mammographiegerät ausgestattet und mit speziell ausgebildeten radiologischen Fachkräften besetzt. Im Anschluss an Remagen wird der Screening-Bus Mitte März nach Bad Breisig ‚umziehen‘ und dort Station machen. Informationen zum Mammographie-Screening bzw. Termine gibt es über das Rheinland-Pfalz weite Screening-Info-Telefon (06321) 96 74 0 40 (Mo-Fr 8-17 Uhr; Fr. 8-14 Uhr) oder per E-Mail info@zs-rlp.de und Fax 06321/ 89 32 06. Alles Wissenswerte über das Mammographie-Screening-Programm Mittelrhein findet sich auch unter www.mammographie-mittelrhein.de.

Nach zwei Jahren ist es wieder so weit: Vom 2. Februar bis 12.März kommt der Mammographie-Screening-Bus wieder nach Remagen und macht dort für sechs Wochen Station. Foto: privat

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