Zu Ehren des Prinzenpaares Frank II. & Alexandra I. und dem Kinderprinzenpaar Matthias & Pia
Närrischer Lindwurm in Wölle
Oberwinter. Stimmung vom Feinsten herrschte beim Rosenmontagszug im knatschjecken Hafenort Oberwinter. Hunderte aktive Karnevalisten zogen in einem närrischen Lindwurm durch den Hafenort und ungezählte Karnevalsfreunde säumten den Zugweg und harrten schon früh aus, um sich einen Standplatz zu sichern. Schon an den Autos, die sich in beiden Richtungen entlang der B 9 beidseitig wie eine Perlenkette auffädelten, war zu erkennen: hier ist der Bär los. Und so war es denn auch.
30 Zugnummern, dabei viele große Gruppen, zogen zu Ehren des strahlenden Prinzenpaares Frank II. und Alexandra I. Gilles aus dem Hause Frensch, sowie des ebenso strahlenden Kinderprinzenpaares Matthias I. Profitlich und Pia I. Pöpping an deren Prunkfahrzeugen vorbei, bevor die kleinen und großen närrischen Regenten sich als krönender Abschluss dem närrischen Lindwurm anschlossen.
Hatte es zu Beginn des Umzuges einige wenige Tropfen Regen gegeben, so war es dann rasch nur noch bewölkt und die meiste restliche Umzugszeit strahlte dann auch noch die Sonne mit den Karnevalisten um die Wette. Profitieren die Remagener Karnevalisten schon von den Kripper Jecken, deren Umzug einen Tag früher als in Remagen startet, so ist in Oberwinter schon fast alles mit dabei, was in der Gesamtstadt von närrischem Rang und Namen ist. Allen voran die Wölle Gruppierungen mit der KG Grün-Weiß um den ersten Vorsitzenden Ulrich Kostrewa und Sitzungspräsidenten Ralf Otto, sowie die Möhne um Obermöhn Kirsten Heck und Vizemöhn Nicole Kostrewa. Da darf natürlich die Hafengarde mit dem gesamten Schmölzje um Kommandanten Daniel Scheil ebenso wenig fehlen, wie das Wölle-Tambourcorps um Katja Pertz, in diesem Jahr unter dem Dirigat von Joachim Lindlohr und die Fährnarren Rolandseck um Harald Pöhler.
Ein Selfmade-Segelschiff
Da ist natürlich Kita Arche Noah, der Jugendkeller, in diesem Jahr als Gespenster, die Jugendleiterrunde und in diesem Jahr auch mit dabei der Yachtclub Mittelrhein.
Wunderschön auch die Turngruppe Leske zum 30sten Mal mit dabei, Jüppi Dreiling mit einem Selfmade-Segelschiff, die Gruppe Seibel, sowie der Bandorfer Vereine mit Backesverein und Juppesverein. Mit dabei aus Oberwinter auch eine Gruppe Oberwinterer Junge.
Aus Unkelbach kamen zig Mädels - eine große blitzsaubere Truppe der Rot-Weißen Funken, ebenso wie das Tambourcorps blau-weiß mit schmissigen Klängen, unterstützt von den Musikern der Kripper Fente und eine weitere Fußgruppe. Aus Wickchen kam eine Gruppe um Michael Zimmermann als Mexikaner. Aus Kripp war das ganze Schmölzje von Stadtsoldaten und Prinzengarde um Kommandant Axel Blumenstein vertreten.
Doch auch die Remagener Stadtsoldaten um Kommandanten Marcel Möcking kamen mit Wagen und Truppen, ebenso wie die Prinzengarde um Kommandanten Dr. Paul Alfter, die Twirling-Sticks und die PSV-Cheerleader.
Den Nürburgring beschützen
Weitere Teilnehmer aus Remagen waren die Gruppe Schorn im Dschungelfieber und eine Gruppe Hunnen, dieses Mal nicht aus Oberwinter, sondern aus Erpel, sowie der Godesberger Motor-Club, der den Nürburgring geschützt wissen will. Weitere musikalische Umrahmungen des farbenprächtigen Spektakels boten die Spielmannszüge aus Bad Bodendorf und Löhndorf. Und zwei Gruppen fehlen nie: das DRK ist stets für alle Fälle mit dabei und die Feuerwehr zur Absicherung.
Der Elferrat der KG Grün-Weiß jubelte dem närrischen Volk zu. Fotos: AB
Die Turngruppe Leske ist seit 30 Jahren aktiv.
Aus Wickchen kamen die farbenfrohen Mexikaner.
