Tierheim Remagen möchte Gerät anschaffen
Ozongerät dämmt die Übertragung von Keimen ein
Remagen. Wer den Alltag in Tierheimen kennt, weiß auch, dass die Gefahr der Ansteckung der Tiere untereinander durch die Haltung vieler Tiere auf vergleichsweise engem Raum und die hohe Fluktuationsrate um ein vielfaches größer ist als in einem dauerhaften Zuhause.
Im räumlich beengten Tierheim Remagen ist durch die Art der Unterbringung die Infektionsgefahr noch einmal höher als in modernen, großzügigen Tierheimen. Da das Jahr 2014 mit einer extrem hohen Anzahl von Fundkatzen begann, von denen viele schwer krank und ansteckend waren, haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, ein Ozongerät anzuschaffen, um die Übertragung von Viren, Bakterien, Pilzen, Keimen und anderen Mikroorganismen einzudämmen. Dieses Gerät reinigt kontaminierte Raumluft und Oberflächen so gründlich, dass die Gefahr der Ansteckung für ein gesundes Tier gegen null geht. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, und eines ist sicher: Es hilft Tieren und Mitarbeitern, den Tierheimalltag gesund zu meistern. Viele andere Tierheime haben damit schon gute Erfahrungen gemacht.
Der Anschaffungspreis von 1.000 Euro für dieses unverzichtbare Gerät frisst jedoch ein großes Loch in die Tierschutz-Kasse. Die Kreisverwaltung bezuschusst die Anschaffung nach den Förderungsrichtlinien für Ehrenamt und Vereine mit 25 Prozent der Kosten. Es bleiben aber immer noch 750 Euro, die aufgebracht werden müssen. Daher bittet das Tierheim Remagen um Spenden, um die Anschaffung finanzieren zu können: Spendenkonto: Tierschutzverein Remagen und Umgebung e.V., Kreisparkasse Ahrweiler, IBAN DE14 5775 1310 0000410787, Betreff/Verwendungszweck: Spende Ozon.
