Allgemeine Berichte | 25.06.2014

Livekonzerte zum Remagener LebensKunstMarkt begeisterten

Pure Lebensfreude auf dem Marktplatz

Viel Lob gab es beim offiziellen Rundgang für die Markt-Organisatoren Marc Bors und Volker Thehos

Beim offiziellen Rundgang am Samstagnachmittag überzeugten sich die Vertreter der lokalen Politik und des öffentlichen Lebens vom Angebot des Lebenskunstmarktes. AB

Remagen. Mit einer tollen Auswahl an Livekonzerten begeisterte auch die zwölfte Auflage des LebensKunstMarktes in Remagen auf dem Marktplatz. Fast rund um die Uhr gab es Livemusik, und rund um die Uhr war der Marktplatz proppenvoll. So war für beste Stimmung gesorgt. Mit Jazz, Swing und Dixieland begeisterten die „Lunchbreakers“ der Fraunhofer-Gesellschaft aus Wachtberg am frühen Samstagnachmittag mit Big-Band-Sound. Die Band hat in Remagen schon „Heimspielrecht“ und begeistert immer wieder mit ihrem umfangreichen Repertoire.

Hervorragend kam am frühen Samstagabend die Louisiana-Band von Yannick Monot und Held Onckle an. Sie brachten absolutes Südstaaten-Feeling auf den Marktplatz, der sich voll besetzt zeigte. Sowohl auf dem Platz selbst als auch in den Außengastronomien der umliegenden Lokale gab es keinen Platz mehr zu ergattern. Neben toller Musik war auch reichlich für kulinarische Genüsse gesorgt. Für allerbeste Partystimmung war gesorgt, und die Gastronomen hatten alle Hände voll zu tun, sowohl die rund um den Marktplatz ansässigen als auch das Hotel Haus Oberwinter, die Casa Antonio und „Au Soleil du Sud“, die zusätzlich ihre Stände auf dem Marktplatz aufgeschlagen hatten. Allerdings ging die Party nicht bis Mitternacht, denn angesichts des Deutschlandspiels bei der Fußball-WM lichteten sich die Reihen früher als sonst.

Ganz begeistert zeigten sich die Teilnehmer am Nachmittag beim offiziellen Rundgang, an dem neben Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Staatssekretärin Beate Reich, dem Landtagsabgeordneten Guido Ernst, der SPD-Ratsfraktionsvorsitzenden Christine Wießmann, dem Stadtbeigeordneten Hans-Joachim Bergmann, dem Direktor des Arp-Museum Oliver Kornhoff, Wirtschaftsförderer Marc Bors und dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft „Remagen mag ich“, Volker Thehos, auch Vertreter der Kreissparkasse Ahrweiler und der Volksbank RheinAhrEifel teilnahmen. Großes Lob gab es für Bors und Thehos, die schon seit Jahren die Weichen für dieses fantastische Event, den LebensKunstMarkt Remagen, stellen. Bei ihrem Rundgang genossen die „Offiziellen“ ein Gläschen Champagner in der Galerie Bassi und ließen sich am Stand des Arp-Museums bei Direktorin Claudia Seifert inspirieren.

Mit Akkordeon-Klängen vom Feinsten zogen die sieben Musiker von ArtAkko ab Sonntagmittag die Zuhörer in ihren Bann. Das Ensemble bot neben klassischer Musik auch Jazz-Standards, Latin-, Rock-, Swing- und Pop-Musik und wusste die Zuhörer immer wieder aufs Neue zu überraschen.

Mit Joelle McCready kam am Sonntagnachmittag erneut ein außergewöhnliches Gesangstalent auf die Bühne. Ihre jugendliche Frische und natürliche Bühnenpräsenz faszinierten das Publikum. Sie überzeugte nicht nur mit Ausdruck und Technik, sondern nutzte fast spielerisch ihre Stimme. Mit Pop, Soul und einem Hang zum Jazz begeisterten Joelle, Saxofonist Roland Garbusinski und Gitarrist Georg Berhausen-Land. Immer wieder spendete das große Publikum spontanen Applaus und spornte selbst nach Konzertende noch zu Zugaben an.

Erst nach Ende der Musikdarbietungen kurz vor 19 Uhr lichtete sich allmählich die Menschenmenge auf dem Marktplatz. Sehr gut an kam natürlich an beiden Tagen Mathieu Pallas, der mit Musette und Chansons durch den Marktbereich wanderte. Und ihm auf den Spuren wanderte Zwille Zimmermann mit seinen schrillen Walking Acts. Die Gäste waren hin und weg.

Mit Musik der amerikanischen Südstaaten begeisterte die Band von Yannick Monot.

Mit Musik der amerikanischen Südstaaten begeisterte die Band von Yannick Monot.

Joelle McCready stellte ihr außergewöhnliches Talent unter Beweis.

Joelle McCready stellte ihr außergewöhnliches Talent unter Beweis.

Beim offiziellen Rundgang am Samstagnachmittag überzeugten sich die Vertreter der lokalen Politik und des öffentlichen Lebens vom Angebot des Lebenskunstmarktes. Fotos: AB

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