Allgemeine Berichte | 14.03.2026

Rassismus in Kirche

Reger Austausch zu Rassismus in der Kirche

Sarah Vecera las zu rassistischen Strukturen in der Kirche

Am 12. März diskutierten rund 65 Gäste bei einer Lesung von Sarah Vecera zum Thema Rassismus in der Kirche. Die Autorin zeigt die historische Verflechtung von Kirchen und Rassenideologie und regt zum Nachdenken über eine offene, einladende Kirche an.

Reger Austausch zum Thema Rassismus in der Kirche. Am 12. März empfing das Weltladenteam Sarah Vecera zu einer Lesung aus ihrem Buch „Wie ist Jesus weiß geworden? Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus“. Rund 65 Gäste waren gekommen. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch die Geschichte des Rassismus in der Kirche und berichtet auch über sehr persönliche Erfahrungen mit Rassismus.

Kirche hat eine Geschichte, die dazu beigetragen hat, dass Rassenideologie geistlich untermauert wurde. Das geschah während der Kolonialzeit. Auch zur Entstehung der Ideologie von Menschenrassen, die es ja so nicht gibt, hat die Kirche aktiv beigetragen: In der Bibel ist Schwarz böse und Weiß das Göttliche.

Die Autorin fragt: Was können wir tun, um die einladende und offene Kirche zu sein, die wir eigentlich sein wollen? Heute wird sich in der Kirche an vielen Stellen schon gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft distanziert und gegen Rassismus positioniert. Aber der Weg bis die alten Strukturen ganz aufgebrochen sind, ist noch weit. Dies machten die Fragen und Beiträge aus dem Publikum mehr als deutlich.

Dank an Autorin und Gäste für einen erkenntnisreichen Abend

Das Weltladenteam bedankt sich bei Sarah Vecera für einen erkenntnisreichen Abend und bei den vielen Gäste für ihr Kommen und den aktiven Austausch. Die Veranstaltung wurde gefördert von der Lotto Rheinland-Pfalz–Stiftung.

Das Weltladenteam mit der Autorin

Das Weltladenteam mit der Autorin Foto: Christoph Schomer

Weitere Themen

Sarah Vecera las zu rassistischen Strukturen in der Kirche Foto: Silke Olesen

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