Jahreshauptversammlung des Bürger-und Heimatvereins Kripp
Stimmung im Verein von großer Harmonie geprägt
Arno Matuszak zum Ehremitglied ernannt
Kripp. Von einstimmigen Vorstandswahlen bestimmt war die Jahreshauptversammlung des Kripper Bürger- und Heimatvereins am Freitag im Gasthaus Rhein-Ahr. So wurde Harry Sander zum ersten Vorsitzenden wiedergewählt, ebenso wie der zweite Vorsitzende Theo Verdegen, der Geschäftsführer Arno Ockenfels, die stellvertretende Geschäftsführerin Christa Verdegen, die Schatzmeisterin Elke Geil und die Beisitzer Marlene Fuchs, Magret Sander, Renate Heckenbach und Ingo Gäb. Große Ehre wurde dem langjährigen Vorstandsmitglied Arno Matuszak zuteil, der seit der Wiederbegründung des Vereins 1991 von 1991 bis 1994 zweiter Vorsitzender und ab 2003 bis heute aktiv im Vorstand und im Verein eingebunden war. Unter lang anhaltendem Applaus der Mitglieder wurde Arno Matuszak zum Ehrenmitglied gewählt und ernannt. Sichtlich gerührt nahm Matuszak die Ehrung entgegen und dankte. Er habe viel Freude an der Vorstandsarbeit gehabt, insbesondere weil die „Chemie“ im Vorstand gestimmt habe. „Ich habe mir vorgenommen mit 70 Jahren meine aktive Zeit in der Politik zu beenden und mit 75 Jahren meine aktive Zeit in den Vereinen auslaufen zu lassen. Dies werde ich nun tun, um meine weitere Zeit mehr mit meiner Frau zu verbringen“, betonte Matuszak.
Begonnen hatte die Versammlung, die zügig abgewickelt wurde, mit der Begrüßung durch Vorsitzenden Harry Sander und dem Totengedenken. Der besondere Gruß galt Ortsvorsteher Heinz-Peter Hammer und Ehrenmitglied Willy Weis. Sander hob in seinem Bericht hervor, dass der Bürger- und Heimatverein 216 Mitglieder habe. An Aktivitäten nannte er die Frühjahrsbepflanzung in den Blumenkübeln und im Blumenkahn am Rhein. Für Pflege und Sauberkeit sei im vergangenen Jahr am Mausoleum und an den Stationen des Bittweges gesorgt worden. Auch der Schiffsmast am Rhein sei wieder mit frischen Fahnen bestückt worden. Sein Dank galt mehrfach den Bürgern, die die Blumen übers Jahr pflegen und dem städtischen Bauhof für die Unterstützung. „In diesem Jahr werden wir wieder statt des Jahresausflugs ein Finte-Fest am Rhein veranstalten, und zwar am 18. Juli“, so Sander. Zudem würden in diesem Jahr neun Straßenschilder mit erläuternden Unterschildern versehen. Harry Sander sprach auch die zunächst geplante Fällaktion der Linden an der Rheinallee an, die inzwischen vom Tisch ist und für einige Irritationen im Ort gesorgt hat. Eine geeignete Planung für die Verschönerung der Rheinallee müsse nun erstellt werden. Die Hochwassernotkapelle sei im vergangenen Jahr von außen renoviert worden. In diesem Jahr stehe die Innenrenovierung an, für die im städtischen Säckel 2.000 Euro eingestellt sind. Der Verein werde einen neuen Kerzenständer in Form einer „Schütt“ anfertigen lassen, auf dem nur noch rußfreie Kerzen verwendet werden sollen. Viel Freude habe auch wieder das Aufstellen des Weihnachtsbaums in der Ortsmitte gemacht. Beim Schmücken hätten die beiden Kindergärten wieder tatkräftig mitgeholfen.
Von einer gesunden Kassenlage wusste Schatzmeisterin Elke Geil zu berichten.
Den Kassenbericht von Werner Marx und Horst Schießl verlas Marx, der der Schatzmeisterin einwandfreie Arbeit attestierte. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Horst Schießl wählten die Mitglieder Gabriele Kriechel. Nach der Entlastung des Vorstands und den Neuwahlen wurde noch einmal die Umgestaltung der Kripper Rheinallee angesprochen. Nach langer Debatte fassten die Mitglieder den Beschluss, dass der Vorstand die Umgestaltung der Rheinallee finanziell unterstützt, wenn er in die Planungen und Ausführungen mit eingebunden wird.
