Wanderer des TV Remagens auf der Schäl Sick
Über Erpeler Ley und Obererl nach Linz
Remagen. Viele Wege führen nach Linz. Der Wanderführer suchte für seine Wanderfreunde die Variante über Obererl aus. Eine kleine Gruppe hatte sich - unbeirrt von den Wetterprognosen - an der Personenfähre Remagen - Erpel eingefunden. Ein steiler Anstieg auf einem wenig begangenen Pfädchen zum Aussichtsplateau der Erpeler Ley wärmte auf. Zeitweise leichter Regen störte nicht. Der Weg befand sich - trotz starker Niederschläge der letzten Tage - noch in gutem Zustand. Nach kurzer Verschnaufpause ging es durch den Wald oberhalb von Kasbach zur Alten Brauerei. Eine Wanderfreundin erfreute unterwegs mit chinesischen Liedern.
Mehrere Kilometer führte ein schöner Wanderweg leicht aufwärts durch das wildromantische Kasbachtal. Die Kasbachtalbahn war mal auf der linken Seite, mal auf der rechten Seite zu sehen. Zwischendurch wurden an einem Rastplatz die Rucksäcke für das Wanderpicknick geöffnet. Schließlich musste das Bachtal verlassen werden, um auf einem - jetzt steiler werdenden - Weg nach Niedererl und Obererl zu wandern. An der sehenswerten Antoniuskapelle mit Lothringer Kreuz war die Gruppe mit 321 m am höchsten Punkt des Tages angekommen. Das Wetter klarte auf.
Die Sonne wagte sich hervor. Die Wanderer genossen im wärmenden Sonnenschein beim gemütlichen Abwärtsgehen die Ausblicke auf die andere Rheinseite mit der Eifel im Hintergrund. Über Stux, Auf der Höh und Blumenau führte der Weg nach Linz. Zielstrebig ging es zur Einkehr in einen urigen Weinhof. Nach dem Heimweg auf dem Rheinuferweg bei bester Laune - trotz einiger Regenschauer - endete nach 17 Kilometern die Wanderung wieder in Remagen.
