Wanderer des TV Remagen im Koblenzer Stadtwald
Über den Kühkopf zum Rittersturz
Remagen. Von Moselweiß führte Wanderführer Günter Hussong die Wandergruppe des TV Remagen zunächst über die Karthause aufwärts in den Koblenzer Stadtwald. Hier wurde teilweise dem geologischen Wanderweg mit lehrreichen Informationen zur Geologie des Stadtwalds und der Koblenzer Geschichte gefolgt. Der 384 Meter hohe Kühkopf mit dem weithin sichtbaren Fernmeldeturm bot herrliche Fernsichten auf Mosel und Rhein. In Etappen ging es jetzt über Kühborn, Römerstraße, geologischen Aufschlüssen und Aussichten auf Rhein, Westerwald und Taunus abwärts zum Rittersturz. Nach Besichtigung und Studium der Hinweistafeln zur Historie des Rittersturzes wanderte die Truppe auf einem Serpentinenpfad hinunter ins Laubachtal und zur B 9. Am Stadion Oberwerth vorbei führte der Weg zum Rhein. Im Altrheinarm tummelten sich Enten, Möwen, Schwäne und andere Wasservögel. Auch zwei Gänse „mit Migrationshintergrund“ (Nilgänse) tauchten auf.
Im strahlenden Sonnenschein schloss sich jetzt ein längerer Bummel am Konrad-Adenauer-Ufer an. Die Silhouette der Festung Ehrenbreitstein rückte immer näher. Schließlich erreichte die Wanderschar nach rund 13 Kilometern Wanderstrecke das Weindorf als Einkehrziel.
