Oberwinterer begeistern bei der „CDU-Sitzung“
Volles Haus beim karnevalistischen Frühschoppen
Remagen. Klein aber fein ist der Rathauskeller in Remagens Verwaltungsstube aus dem Jahre 1835. Groß raus kamen aber die Narren beim „Karnevalistischen Frühschoppen“ der kernstädtischen CDU in der Keller-Narrhalla. Ortsverbandsvorsitzender Peter Braun hatte nicht nur Gäste eingeladen, sondern auch närrische Freunde aus der Gesamtstadt. Als launischer Sitzungspräsident mit detailbewusster Ortskenntnis in alle Ecken sorgte wieder einmal mehr Rudi Ockenfels für Heiterkeit. Der konnte sich selbst Landtagsabgeordneter Guido Ernst nicht verschließen, der närrisch bemüht, seine sonst schwarzen in rote Socken umgetauscht hatte. Gemütlich ist der Rathauskeller und sowas von eng, vor allem, wenn Kinderprinzessin Jessice I., ihre Hoheit Corinna I. und Alexandra I. und Fank II. (Gilles) aus Oberwinter zeitgleich um 11.11 Uhr die Stiegen hinab in die CDU-Hofburg schreiten. A-capella OW hatte seine hafenstädtische Tollität im Handgepäck. Und die Jungs um Jürgen Heno bringen derzeit die närrische Rigomagus-Welt in Erstaunen. Da ist der Weg zu den Fünf Tenören nicht mehr weit, nur dass die Karnevalisten aus der Hafenstadt närrisches Heimatcoleur aus Kölle und Remagen einstreuen, so, dass die Narrenwelt stehend applaudiert. Albert Kessel und Axel Schmitz mit Thilo Schreiber, Moritz Heno und Prinz Frank eroberten die Herzen der Christdemokraten auf der Stelle. Ein Posten auf der Stadtratsliste wäre ihnen sicher, lobte Stadtverbandsvorsitzender Walter Köbbing spontan. Spontan und trainingsfleißig zeigte sich auch Necmetin Deniz.
Ein singender Wirt vom Bosporus
Dass es niemand besser versteht mit Enthusiasmus die Zeile des „Stammbaums“, „so sinn me all hierhin jekumme“, zu interpretieren, wie der mit türkischen Wurzeln ausgerüstete singende Wirt vom Bosporus, ist in Remagen bekannt. Doch jetzt kommt „Unser Veedel“ hinzu. Bei dieser „Inbrunst“ muss einfach jeder mitsingen. Remagens Charme-Präsident Rudi hat da wesentlichen Anteil daran, ermutigt Nec immer weiter zu neuen Karnevalshits. „Alte Häsinnen“ in der Bütt sind da Elke Köbbing und Roswitha Schubert. Das Neueste aus der Welt der IT-Electronic stellte „et Rosi dem Elke“ vor. „En Maus höpp im Keller un en Chipp kann me esse“, das wusste die auf das modernste gekleidete Dame „usem Dorp“. Die Wortspiele führten zur unglaublichen Erheiterung der christdemokratischen Frühschoppen-Gesellschaft. Die übte sich noch lange mit Remagens Bürgermeister Herbert Georgi und dem von weither angereisten Ortsvorsteher aus Kripp, Heiner Hammer, in nicht nur politischen Gesprächen.
Gute Stimmung herrschte bei der Frühschoppen-Gesellschaft.
