Wanderer des TV Remagen unterwegs
Von Brohl nach Andernach
Eine abwechslungsreiche Route für alle
Region. Bei schönem Herbstwetter starteten 22 Wanderer am Bahnhof Brohl zu einer 16 Kilometer langen Wanderung nach Andernach. Hierzu hatte Wanderführer Günter Hussong eine abwechslungsreiche, mittelschwere Wanderroute zusammengestellt. Zum Einlaufen führte der Weg zunächst 2 Kilometer flach durch das Brohlbachtal. Die Gleise der Brohltalbahn und die Brohltalstraße wurden vorsichtig überschritten. Nun ging es 240 Höhenmeter aufwärts zum Knopshof (Kilometer 5 der Wanderstrecke). Ein kleiner Schwenk nach links führte leicht abwärts zum RheinBurgenWeg (230 m), dem sodann bis zum Hüttenhof auf der Anhöhe (295 m) gefolgt wurde. Kurz darauf wurde der RheinBurgenWeg wieder verlassen, um nach links auf den Rheinhöhenweg einzuschwenken. Am Pönterhof - einem ehemaligen Mennonitenhof - vorbei führte der Teer-Weg zum Wanderparkplatz Hohe Buche.
Dort leitete das R nach links über Hochkreuz (Km 10 der Wanderstrecke) und Kleiner Stern gemütlich abwärts durch den herbstlichen Buchenwald zum Krahnenberg. An der Hangkante konnte in der Herbstsonne die Aussicht auf das Rheintal mit Namedy, Hammerstein, Rheinbrohl und Leutesdorf genossen werden. Am Aussichtspunkt unterhalb der Krahnenburg (Km 13 der Wanderstrecke) lag Andernach und das Neuwieder Becken zu Füssen. Der steile Krahnenbergweg, wo früher die Trasse der Standseilbahn (1895-1941) verlief, brachte die Wanderschar schließlich hinunter nach Andernach. Vor der obligaten und verdienten Einkehr führte der Wanderführer seine Wanderfreunde noch entlang der Stadtmauer (Stadtgraben) zu Stadtburg, Pulverturm und Koblenzer Tor.
