Wanderer des TV Remagens setzen Moselsteig-Serie fort
Von Winningen nach Koberngondorf
Zu dieser anspruchsvollen Moselsteigetappe von rund 14 Kilometern wurde in Winningen bei strahlendem Sonnenschein gestartet; die Schlechtwettervorhersage stimmte glücklicherweise nicht. In einem ersten Anstieg führte der Weg zur Domgartenhütte - mit Blick auf Winningen - und dann weiter Richtung Autobahn. An der Moseltal-Raststätte wurde die Winninger-Autobahnbrücke unterquert, wo kurz danach am Aussichtspunkt Blumslay gerastet wurde. Nebenbei wurde auch noch ein - in der Nähe befindlicher - Geocache gefunden. Weiter ging es sodann längs der Hangkante durch den lindgrünen Laubwald am Uhlen vorbei. Nach einem längeren Abstieg auf einem Alpinpfad wurde schließlich das Belltal erreicht. Unterwegs gab es weitere herrliche Aussichten auf das Moseltal. Viele Wanderer waren an diesem schönen Tag unterwegs. Auch zwei Reiter, die nach Wolken wollten und sich offenbar verirrt hatten, mussten nun ihre Pferde diesen abschüssigen Pfad hinunterführen. Durch das Belltal über Mausheck und Daunsgraben folgte erneut ein rund zwei km langer Anstieg zum Rosenberg. Durch den Buchwald ging es auf einem Naturpfad (zugleich auch Tatzelwurmweg) erneut abwärts ins Hohesteinsbachtal. An der Aussicht Rosenberg konnte noch eine tolle 180°-Aussicht über das Moseltal von der Winninger Brücke über Dieblich bis nach Niederfell genossen werden. Dort wurde schnell noch ein weiterer Geocache gefunden. Da bei dieser Wanderung der Besuch der Matthiaskapelle und der Oberburg vom Wanderführer versprochen waren, musste erneut ein kleiner Anstieg auf einem Pfädchen bewältigt werden. Die Schweißtropfen hierfür haben sich jedoch gelohnt. Ein letztes Mal ging es abwärts. Am Stationenweg entlang, an der Ruine der Niederburg vorbei ins Mühlental und nach rund fünfeinhalb Stunden war das Tagesziel Kobern-Gondorf erreicht. Fazit: Der Moselsteig ist eine echte Bereicherung im großen Angebot der Wanderwege.
