Vulkan-Ladies auswärts erneut sieglos
Vulkan-Ladies traten gegen den BSV Buxtehude an
Koblenz/Buxtehude. Am vergangenen Sonntag mussten die Vulkan-Ladies beim BSV Buxtehude antreten. Und auch wenn die Mannschaft von Trainerin Ildiko Barna in der 44. Minute beim 14:11 noch dran war, verlor sie in der Ferne am Ende mit 28:19 (10:7).
Es war das dritte Auswärtsspiel dieser Saison und bis dato reisten die Vulkan-Ladies immer mit einer bitteren Niederlage im Gepäck zurück nach Koblenz. Im hohen Norden sollte sich das ändern: „Buxtehude ist klarer Favorit, aber wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, äußerte sich Barna vor dem Spiel.
Auch die Tatsache, dass mit Marina Kils und Matilda Atanasoska noch immer zwei wichtige Stützen in der Abwehr fehlten, sollte laut Barna an diesem Nachmittag keine Ausrede sein.
Unvollständige Abwehr darf keine Ausrede sein
Die Vulkan-Ladies ließen zu Beginn des Spiels einige gute Wurfsituationen aus, doch auch die Gastgeberinnen kamen nicht zum Torerfolg, zu gut stand die Abwehr der Vulkan-Ladies, in der Lotte Prak als Chef ein starkes Spiel machte. Beim 10:7 zur Halbzeit, war die Partie noch vollkommen offen.
Auch beim 14:11 durch Kelly Vollebregt hatte man das Gefühl, das Spiel könnte kippen, doch nach diesem Tor verloren die Vulkan-Ladies laut Barna den Faden.
„Zu viele Chancen ungenutzt gelassen“
„Wir haben zu viele Chancen ungenutzt gelassen und uns in der Schlussphase selbst auf die Verliererstraße gebracht“, attestierte Barna ihrer Mannschaft zwar unbändigen Willen, jedoch auch fehlende Cleverness in den entscheidenden Situationen.
Was an diesem Nachmittag bei all der Enttäuschung über eine verpasste Überraschung dennoch Mut machte, war die Tatsache, dass die Vulkan-Ladies auch auswärts endlich in der Lage waren, eine Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden.
In der zweiten Pokalrunde des Deutschen Handballbundes, treten die Vulkan-Ladies am 6. Oktober um 16. 30 Uhr bei der SG Bruchköbel an.
Während die Vulkan-Ladies in diesem Spiel haushoher Favorit sind, werden sie beim nächsten Heimspiel am 9. Oktober um 20 Uhr gegen den Deutschen Meister aus Thüringen krasser Außenseiter sein.
Und dennoch versprechen die bisherigen Leistungen in der Conlog-Arena ein interessantes Spiel.
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