Lokalsport | 08.07.2026, 17:49 Uhr

Grachtenpaddeln Amsterdam erleben

WSV Remagen erkundet UNESCO-Weltkulturerbe Amsterdam per Kanu

Mikroabenteuer Grachtenpaddeln
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Remagen. Ein außergewöhnliches Paddelerlebnis führte eine Gruppe des Wassersportvereins Remagen (WSV) in die niederländische Metropole Amsterdam.

Die Vereinsmitglieder erlebten die Stadt aus einer Perspektive, die Touristen sonst nur von den großen Rundfahrtschiffen kennen.

Auf dem Programm stand eine anspruchsvolle Runde durch das historische Zentrum.

Als Ausgangspunkt für die Rundfahrt diente das Zeltlager am Sloterplas. Von dort aus steuerten die 15 Kanuten ihre Kajaks direkt in den berühmten Amsterdamer Grachtengürtel, der als UNESCO-Weltkulturerbe unter besonderem Schutz steht. Die Route führte die Gruppe durch das geschichtsträchtige Wasserwegesystem der Stadt, darunter die Prinsengracht, Herengracht, Singelgracht und die Brouwersgracht.

Vom Boot aus bot sich den Remagener Wassersportlern mitten im Weltkulturerbe eine Kulisse, die mit ihrer dichten Verkehrshäufigkeit an das italienische Venedig erinnerte. Die Strecke war gesäumt von historischen Handelshäusern, alten Speichern, bunten Märkten und den für Amsterdam typischen Hausbooten.

„Es wurde viel gestaunt, fotografiert und man war gespannt, was wohl hinter der nächsten Brückendurchfahrt auf einen wartet. Alle haben tapfer durchgehalten. Am Ende kamen wir auf eine Tagesstrecke von 30 km“, so Fahrtenleiter Christian Zentis.

Trotz des regen Treibens auf den Kanälen blieb die Tour sicher und kontrolliert. Ein striktes Tempolimit von 6 km/h für alle motorisierten Boote sowie eine konsequente gegenseitige Rücksichtnahme sorgten für ein geordnetes Vorankommen. Da zu schnelles Fahren und der damit verbundene Wellenschlag auf den innerstädtischen Grachten mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden, konnten sich die Kanuten problemlos in den Verkehrsfluss einreihen.

Thorsten Funk

Mikroabenteuer Grachtenpaddeln Foto: C. Zentis

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