Lokalsport | 23.06.2026

Kanupolo Fun-Cup Koblenz

WSV Remagen sichert sich Bronze beim Kanupolo Fun-Cup in Koblenz

Das Remagener Kanu-Polo-Team

<div>Koblenz. Am vergangenen Samstag trafen beim „Kanupolo Fun-Cup“ auf der Koblenzer Rheinlache Freizeit- und Hobbyteams aus der Region aufeinander, um sich in dieser dynamischen Teamsportart zu messen. Kanupolo, eine offizielle Disziplin des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), lässt sich am besten als Kombination aus Kajakfahren, Handball und Basketball beschreiben. Gespielt wird mit allem, was hilft: Boot, Körper, Hand oder Paddel. Mit von der Partie war auch das Team des WSV Remagen.

</div><div>Das Besondere an diesem Turniertag: Die meisten Teilnehmer waren absolute Polo-Novizen. Wo sonst eingespielte Taktiken das Bild bestimmen, stand hier der pure Spaß am Ausprobieren im Vordergrund. Die Aktiven, die sonst im klassischen Tourenkajak oder Wildwasserboot unterwegs sind, mussten sich erst an die flachen, wendigen Poloboote und das ungewohnte Spiel auf die zwei Meter hoch hängenden Tore gewöhnen.</div><div>Entsprechend umkämpft waren die Partien: Nach zwei Niederlagen gegen die starken Teams aus Koblenz und Brohl steigerte sich die Mannschaft aus Remagen im entscheidenden Platzierungsspiel gegen Vallendar: Nach der regulären Spielzeit stand es in einer packenden Begegnung 3:3. Die Entscheidung musste folglich in einer fünfminütigen Verlängerung fallen. Hier behielten die Remagener die Nerven und landeten den entscheidenden Treffer zum Sieg. Damit sicherte sich der WSV Remagen die Bronzemedaille.</div><div>Wir hatten wahnsinnig viel Spaß auf dem Wasser und hoffen im nächsten Jahr fest auf eine Fortsetzung des Turniers“, bilanzierte Sportwart Christian Zentis (WSV) begeistert. „Das Feuer ist auf jeden Fall entfacht: Ab jetzt wollen wir jeden zweiten Freitag eine Runde Polo spielen.“</div><div>Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Der Fun-Cup an der Rheinlache war eine rundum gelungene Werbung für den Kanusport in all seiner Vielfalt.</div>

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Das Remagener Kanu-Polo-Team Foto: Christian Zentis

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