Allgemeine Berichte | 27.01.2014

Katholisches Pfarramt St. Peter und Paul

„Wege von gestern führen nicht zu den Fischen von heute“

Die St. Sebastianus Schützengesellschaft in Remagen feierte das Patronatsfest

Die Schützen beim Patronatsfest in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Remagen.Privat

Remagen. Die St. Sebastianus Schützengesellschaft Remagen feierte ihr Patronatsfest. Es begann mit einer heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, die von Kooperator Pfarrrer Alfred Becker zelebriert wurde. Zu Beginn zogen die Schützen und Bürgermeister Herbert Georgi mit den Kommunionkindern, dem liturgischen Dienst und dem Zelebranten feierlich in das Gotteshaus ein.

Musikalisch gestaltet wurde die Eucharistiefeier von Dr. Michael Schmitz an der Orgel. In den Gebeten und Texten der heiligen Messe ging es um das erste öffentliche Auftreten Jesu.

In der Predigt wies Pfarrer Becker darauf hin, dass Jesus damals bewusst nicht im Zentrum der religiösen und politischen Macht sein Wirken begann, sondern in Galiläa, einem Randgebiet, in dem es die Bewohner nicht so genau nahmen mit den vielen Vorschriften des jüdischen Glaubens. Dort berief er Fischer zu seinen Jüngern. Warum es gerade Fischer waren, die der Herr erwählte, beantwortete Pfarrer Becker mit einer Geschichte aus einem Buch von Altbischof Franz Kampaus. In einer Bibel-Gruppe stellt jemand die Frage: „Warum sind Fischer wie Simon und Andreas, Jakobus und Johannes die Ersten, die Jesus auf seinen Weg mitnimmt? Warum sucht Jesus einen Fischer wie Petrus aus, um ihm die Leitung der Kirche anzuvertrauen?“ Einer verblüffte alle in der Gruppe mit der Antwort: „Wer sich zu Land bewegt, baut eine Straße und asphaltiert sie. Dann wird er immer wieder diesen Weg benutzen. Ein Fischer aber sucht die Fische dort, wo sie sind. Deshalb sucht er jeden Tag einen neuen Weg. Ihm kommt es darauf an, die Fische ausfindig zu machen. - Es kann ja sein, dass der Weg von gestern nicht zu den Fischen von heute führt.“ „Papst Franziskus hätte an der Weisheit der Fischer sicher sehr viel Freude“, meinte Alfred Becker zum Schluss der Ansprache. Einer dieser Wege ist: Notleidenden zu helfen, so wie es der römische Offizier Sebastian einst tat, den die Remagener Schützen als ihren Patron verehren.

In den Fürbitten schloss die Lektorin Menschen ein, die sich in der Ukraine für Recht und Demokratie einsetzen und dafür persönliche Risiken eingehen, alle die Wege der Verständigung suchen und schließlich alle Menschen, die einen wirklichen Frieden im Südsudan erhoffen. Füreinander einstehen und füreinander beten gehören zum Wesen des christlichen Glaubens. Als Christen dürfen die Armen und Notleidenden niemals aus dem Blick verlieren. Das gehört für die Remagener Schützen dazu. Sie finden immer wieder neue Wege zu den Bedürftigen und engagieren sich rund ums Jahr in sozialen und karitativen Projekten.

Die Schützen beim Patronatsfest in der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Remagen.Foto: Privat

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