Unkelbacher „kecke Jecken“ begeisterten mit tollem Weiberkarneval in Unkelbachs „guter Stube“
Weiberkarneval - eine super Nummer!
Unkelbach. Eine super Nummer war erneut der Weiberkarneval in Unkelbachs „guter Stube“, der Mehrzweckhalle. Die „kecken Jecken“ mit Inge Assenmacher, Inge Joist, Sibille Schwiperich, Reingard Schwiperich, Martina Kündgen, Marion Spahn, Regine Olef und Nadine Schneider hatten wieder einmal dafür gesorgt, dass der Weiberkarneval in Unkelbach festen Bestand hat. Und das närrische Publikum dankte es ihnen mit ihrem Kommen. Die „gute Stube“ präsentierte sich in Kürze sehr gut besucht und am Abend wahrlich knubbelig voll. Und was der lockere Verbund der kecken Jecken an Programm aus Unkelbacher Reihen auf die Beine gestellt hatten, war einfach nur super. Nach dem Einzug und der Begrüßung durch die kecken Jecken eroberten die Piccolos der Rot-Weißen Funken Unkelbach als niedliche Raumfahrer tänzerisch die Herzen der Mädels. Aus Remagen kam Karnevalsprinzessin Corinna I. Schilling mit Hofstaat und Gefolge und hatte die Mädels natürlich auf ihrer Seite. Auch das Wölle-Prinzenpaar Frank II. und Alexandra I. Gilles mit Hofstaat und Gefolge hatten absolutes Heimspiel in Unkelbach und ließen denn auch ihre Lieder erklingen. Der ganze Saal stimmte mit ein, die Hochstimmung war regelrecht ansteckend.
Reklame für Nachwuchs
Einen Supervortrag lieferte Annette Wohlfahrt als „Firma Klapperstorch“. Sie machte so richtig Reklame für Nachwuchs, Bestellungen konnten aufgegeben werden und Musterprodukte, Mädchen- und Jungenpuppen, konnte sie sogar zeigen.
Die Mädels brüllten vor Vergnügen. Einen schmissigen Gardetanz legte die Garde der Rot-Weißen Funken auf´s Parkett und die Ladys der Rot-Weißen Funken präsentierten einen entzückenden Showtanz. Beide erhielten tosenden Applaus.
Einen köstlichen Sketch brachten Reingard und Sibille Schwiperich unter dem Titel „Vor Gericht“. Als stotternder und absolut nicht verstehender Angeklagter trat Sibille Schwiperich auf. Fragen nach den Personalien verstand der Angeklagte überhaupt nicht, und geboren war er auch nicht an einem bestimmten Tag, sondern in der Nacht. Der Saal brüllte vor Vergnügen. Die Halle zum Beben brachte Sängerin Claudia Roland mit Kölsche Leedsche, bevor das Birresdorfer Männerballett als Indianer die Mädels zum Toben brachten. Einen spitzenmäßigen Vortrag unter dem Titel „40“ brachte Martina Kündgen als eine Frau von 40 Jahren.
"Innere Schönheit mit Jemüt"
Sie sprach von innerer Schönheit mit Jemüt, die ewich rank und ewich blüht, die Töchter der Venus, schön wie ne Schwan: mit 40 do fäng dat Leve an. Die Männer kamen im Vergleich da mal wieder schlecht weg. Die Mädels brüllten vor Vergnügen. Fantastische Tänze präsentierten die Showtanzgruppe der Rot-Weißen Funken mit ihrer Reise um die Welt, ebenso wie das Tanzpaar der Rot-Weißen Funken, Nina Wiest und Patrizia Bock. Sie durften sich über tosenden Applaus freuen.
Der „elektrische Beichtstuhl“
Eine tolle Nummer war auch der „elektrische Beichtstuhl“. Dabei stand Sibille Schwiperich vor dem Computer zum Beichten. Nach der Gewissensforschung bekam sie entsprechende Punkte, die am Ende der Beichte addiert wurden.
Die Stimme aus dem Computer, Annette Wohlfahrt, gab dann die entsprechende Buße auf in Form von Gebeten oder Klingelbeutelgabe. Die Mädels lachten hellauf vor Vergnügen. Vergnügen für die Mädels kam dann mit den Bandominas, dem Bandorfer Männerballett. Sie zogen mit einer Hitparade und Playbackgesang von bekannten Musikgrößen ein und begannen später, etwas freizügiger, sich in die Herzen der Mädels zu tanzen.
Den krönenden Abschluss und die tolle Sitzung brachten die Unkelbacher Schürzenträger, die mit ihrer Musikshow die Halle noch mal zum Kochen brachten. Bis in die frühen Morgenstunden wurde die rundum gelungene Sitzung in der Unkelbacher Narrhalla gefeiert.
Einen schmissigen Gardetanz legte die Garde der Rot-Weißen Funken auf´s Parkett.
