„Freunde von Remagen“ aus Maisons-Laffitte zu Gast am romantischen Mittelrhein
Weltkulturerbe war das Ziel
Remagen. Diesmal hatten sich die „Amis de Remagen“ aus der französischen Partnerstadt Maisons-Laffitte mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys auf den Weg ins Rheinland gemacht. Pünktlich um 12.14 Uhr stiegen sie in Remagen aus dem Regionalexpress, wo sie schon auf dem Bahnsteig von ihren Gastgebern erwartet wurden.
Bei strahlendem Sonnenschein und einem Glas Sekt wurden auf dem Maisons-Laffitte-Platz alte Freundschaften aufgefrischt und neue Kontakte geknüpft.
Am Freitag ging es schon morgens mit dem Bus nach Rüdesheim.
Der Ruf der Drosselgasse war bis nach Frankreich gedrungen und hatte den Wunsch nach einer Rheintour geweckt. Die 37 französischen Gäste waren angetan vom Charme der alten Bauten aber besonders vom Angebot der zahlreichen Kuchentheken und den günstigen Preisen. Um 14 Uhr wurde die MS „Asbach“ der Köln-Düsseldorfer-Rheinschifffahrt bestiegen. Gegen den strammen Nordwind ging es durch das Binger Loch, vorbei am Mäuseturm, Bacharach, Kaub nach Oberwesel und der Loreley, an der Heinrich Heines Lied „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ angestimmt wurde. Der Kontrast zwischen den schroffen Felswänden und dem zarten Frühlingsgrün, dazu die Vielzahl der Burgen und anderen historischen Bauten wurden bewundert. Einen Höhepunkt war der Ausblick auf die Marksburg, die vor einem wolkenverhangenen Himmel von der Sonne angestrahlt wurde. Nach vier Stunden war das Weltkulturerbe Mittelrheintal durchfahren. Koblenz bot noch einen Blick auf das Deutsche Eck und die neue Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, dann ging es mit dem Bus zurück nach Remagen.
Am Samstagvormittag führten Annette Holzapfel und Volker Thehos durch die Altstadt von Remagen. Nach einem freien Nachmittag besuchten Gäste und Gastgeber das Frühlingsfest der Remagener Einzelhändler und warfen am Abend den einen oder anderen Blick auf das Bühnenprogramm auf der Rheinpromenade. Dabei gefielen besonders die „Polka poyz“. Der Schiffskonvoi und die Feuerwerke wurden dann nach Einbruch der Dunkelheit bewundert.
Am Sonntag trafen sich Gäste und Gastgeber zum Abschied im „Jugendbahnhof“. Bei Kölsch, Würstchen und Kartoffelsalat bestand Gelegenheit zum vielfältigen Meinungsaustausch, bevor der Zug um 14.43 Uhr die Gäste fast pünktlich nach Köln zu ihrem Thalys brachte.
