Wassersportverein Remagen
Zu Gast in Lofer
Jugendwildwasserwoche des Deutschen Kanuverbandes
Remagen. Im August machten sich Nando Brötz, Aaron Klein und Florian Boes, drei Jugendliche des Wassersportvereins Remagen, mit ihrem Trainer Klaus Marx auf den Weg nach Lofer in Österreich, um dort an der Jugendwildwasserwoche des Deutschen Kanuverbandes teilzunehmen. Dort angekommen, wurde zuerst das Lager am Ufer der Saalach aufgebaut. Dann starteten die begeisterten Kajaker mit großer Vorfreude in eine Woche voller Erlebnisse und Erfahrungen. Zuerst wurde das Verhalten in Notsituationen trainiert. Auch die Theorie kam nicht zu kurz. So wurde ein Erste-Hilfekurs absolviert, um allen Wildwasserfahrern zu zeigen, wie man das Leben anderer Menschen retten kann. Besonderen Spaß machte den Jugendlichen das „Gumpenspringen“, bei dem aus drei Metern Höhe in das eiskalte Wasser eines Baches gesprungen wurde. Trotz schlechten Wetters und geringer Wasserstände wurden die Flüsse Saalach, Salzach und Kössener Ache auf verschiedenen Abschnitten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen befahren. Bei den täglichen Grillabenden und anschließendem Lagerfeuer lernten die drei Wildwasserfahrer andere paddelbegeisterte Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet kennen und tauschten Erfahrungen und Wissen aus. Die Teilnehmer des WSV Remagens entschieden sich, noch zwei zusätzliche Tage mit ihrem nachgereistem Jugendwart Thomas Arenz in Lofer zu verbringen. So konnten die Nachwuchskanuten nochmals die Flüsse um Lofer befahren und die unvermeidliche Abreise ein wenig hinausschieben. Für alle war eine tolle Woche.
