Allgemeine Berichte | 27.07.2015

Der Jakobsmarkt hat offensichtlich von seiner großen Beliebtheit nichts eingebüßt

Zweiter Jakobsmarktsonntag wurde zu einem Erfolg

Die laufenden und bellenden Spielzeughündchen zogen die Kinder magisch an. AB

Remagen. „Besser kann es nicht sein. Es hat alles funktioniert. Es gab keinerlei Schwierigkeiten“, zog der Marktmeister der Stadt Remagen, Günther Balas Resümee zum zweiten Jakobsmarktsonntag in Remagen. Auch die Verkehrsführung mit den eingeplanten Rettungswegen habe funktioniert. Die Feuerwehr und das DRK hätten mit dem Parkplatz an der Alten Post einen guten Standort und seien auch im Marktbereich präsent gewesen.

Magnetisch angezogen

Der Jakobsmarkt hat offensichtlich von seiner großen Beliebtheit nichts eingebüßt, denn Zehntausende Menschen, noch einmal mehr als am ersten Jakobsmarktsonntag, schoben sich regelrecht am zweiten Jakobsmarktsonntag in Remagen bei angenehmen Temperaturen durch die Innenstadt. War der erste Jakobsmarktsonntag schon gut besucht, so reisten die Menschenscharen am zweiten Sonntag schon am frühen Morgen an, um noch rechtzeitig einen Parkplatz zu ergattern und bei noch nicht ganz so viel Betrieb die Angebote der weit über 250 "fliegenden Händler" unter die Lupe zu nehmen. Die Menschen schienen wirklich magisch vom Jakobsmarkt angezogen worden zu sein. Dicht an dicht drängten sich die Menschen von der Bachstraße über die Marktstraße bis zur Curanum Seniorenresidenz in der Alte Straße, ebenso wie in der Josefstraße, der Fährgasse und an der Rheinpromenade entlang. Parkplätze gab es so gut wie gar nicht mehr. Schon vor Mittag waren die Parkplätze im Süden belegt. Neben den vorhandenen Parkplätzen waren auch sämtliche Straßen in der Innenstadt und bis in den Süden rechts und links beparkt. Auch an der B9 gab es keinen Parkplatz mehr. Dank der teilweise eingerichteten Einbahnregelung gab es aber keine Staus. Dicht an dicht standen die Händler mit ihren Buden. Es gab keine Lücken, so dass die Gäste eine Menge zu sehen und zu erstehen bekamen. Eine unglaubliche Vielzahl von Waren, ob Haushaltswaren, Textilien, Leder in vielerlei Variationen, Dekorationen, Putzmittel, Lappen, Besen, Tischdecken, Bücher, CD´s, Schmuck in zahlreichen Varianten, Messer en masse, Socken, Kleidung und vieles, vieles mehr, wurde den Jakobsmarktgästen geboten.

Schlange stehen für Kuchen und Steaks

Künstlerisch gestaltete Dekorationen fanden ebenso das Interesse wie Unterwäsche, die Bauch und "Ringe" verschwinden lässt. Auch die preisgünstige Bettwäsche, selbst in Übergrößen, zog das Publikum an. Immer wieder der Renner waren die praktischen Dinge. Ob die Haushaltshelfer, die das Gemüse zerkleinern oder die Dekorationen für ein Buffet zum Kinderspiel machen, ob der Reiniger für die Autoscheiben, ob das Lederputzmittel oder die riesig langen Fensterreiniger, mit dem fast jedes Fenster, egal in welcher Höhe, erreicht werden kann, die Gäste interessierten sich für alles Nützliche. Auch die Außengastronomie, ob am Marktplatz, in der Marktstraße, in der Alte Straße, in der Bachstraße, am Maisons-Laffitte-Platz (Bahnhofsvorplatz) und am Rhein waren ständig komplett besetzt. Ebenso stark frequentiert waren die Angebote der Vereine. Schlange stehen war beim großen Kuchenbuffet des DRK-Ortsvereins und auch der Elfenrat konnte die Hände fliegen lassen, so stark frequentiert war der Stand mit Bratwürsten und Steaks. Die Gäste nahmen die Gelegenheit, sich auszuruhen und kulinarisch verwöhnen zu lassen gerne an. Es gab kaum mehr einen Stuhl oder einen Platz auf einer Bank, der nicht besetzt wurde. Ob die Bratwurst, das Fischbrötchen, die frischen Waffeln, ob der gebackene Fisch oder das Spießbratenbrötchen, ob Süßes oder Herzhaftes, die Belgischen Fritten, der gefüllte Vollkornmehlfladen, Eisbecher, warme und kalte Getränke, die Auswahl war riesig, so dass für jeden sicher das Richtige dabei war. Und auch die Unterhaltung der Gäste kam nicht zu kurz. Über Kirmesgeschäfte wie Karussell, Angel-, Süßigkeiten- und Spielzeugbude konnte sich der Nachwuchs freuen.

„Break Dance“ für die Jugend

Sehr gut an kamen auch der „Break Dance“ für die Jugend, erstmalig auf dem Caracciola-Platz am Rhein und der Kinderflohmarkt in der Bachstraße. Kostenlos hatte der Nachwuchs die Gelegenheit seine ausrangierten Bücher, Spielzeuge, Kleidung und vieles mehr zu zu verkaufen. Gleichermaßen konnte man beim Nachbarn mal schauen, was der zu bieten hat. So wurden die Jakobsmarktgäste wirklich mit allem, was das Herz begehrt, rundum versorgt waren.

Mehr als 250 Händler präsentierten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ihre Waren.

Mehr als 250 Händler präsentierten bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ihre Waren.

Die laufenden und bellenden Spielzeughündchen zogen die Kinder magisch an. Fotos: AB

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