Allgemeine Berichte | 18.03.2015

Unterhaltsame Brot- und Wurstwanderung in der Raiffeisenregion

350 Wanderfreudige spazierten durch Wiesen, Wald und Felder

Auch Vierbeiner waren mit auf der Wanderung.

Puderbach. Eine abwechslungsreiche Wanderstrecke mit Überraschungen hatten die Tourist-Info Puderbacher Land, die Verbandsgemeinde Flammersfeld mit dem Westerwaldverein, Zweigverein Flammersfeld, für die 6. Brot- und Wurstwanderung in der Raiffeisenregion vorbereitet. Zwar kam die Sonne nicht zum Vorschein, aber 350 Menschen fanden die Temperatur gerade richtig zum Wandern.

Der männermotivierende Lockstoff - Brot und Wurst - zeigte Erfolg, denn auffallend viele männliche Wanderer begaben sich auf die zehn Kilometer lange Strecke. Auf den Shuttle-Bus musste man am Puderbacher Gemeinschaftshaus wegen des Andrangs erst einmal eine Dreiviertelstunde in der Warteschlange stehen. Dafür wurden die Teilnehmer am Start in Oberlahr mit einem „Anlassjodler“ gewärmt.

Mit individuellem Wandertempo unterwegs

Die Wanderstrecke vom ehemaligen Freibad Oberlahr zum Dorfgemeinschaftshaus Puderbach war gut präpariert und deutlich ausgezeichnet. Durch das idyllische Grenzbachtal mit mäanderndem Grenzbach, Auenlandschaft und weidenden Heckrindern ging es zum ersten kulinarischen Stopp am Klettersteig am Hölderstein. „Warme Fleeschkääs mit Brötchen“ labten die hungrigen Wanderer. Alle Teilnehmer konnten ihr individuelles Wandertempo laufen. Die Frauen mit den Nordic-Walking-Stöcken passierten flotten Schrittes die gemächlich Bummelnden und die mit Fotoapparat bestückten Menschen, die wegen der zahlreichen Fotomotive immer wieder zurückfielen. An den Verpflegungsstopps trafen sich viele wieder, um neu gruppiert den Weg fortzusetzen. Zwischen den Orten Breitscheid und Pleckhausen verlief der nächste Abschnitt. Am Waldrand entlang führte der Weg zur Jausenstation 2, Wied’scher Lagerplatz mit „Blood- und Lewwerwooscht-Bruud“. Die Wanderstrecke war optisch abwechslungsreich, mit Steigungen und Neigungen und extrem kurzweilig, weil man unterwegs mit Bekannten und (noch) Unbekannten leicht ins Gespräch kam. Zum Beispiel mit dem Wanderführer Adolf Seiler aus Fluterschen, der eine Menge Interessantes über den Westerwaldverein und den Wandersteig erzählen konnte. Oder mit den freundlichen Helfern vom Roten Kreuz, die die mitlaufenden Hunde auch einmal mit Stöckchen werfen erfreuten. Man traf immer wieder lachende, freundliche Menschen, wobei die meisten zum wiederholten Mal an der Brot- und Wurstwanderung teilnahmen.

Juke-Box sorgte für Stimmung

Nach einer Rechtskurve an Stallungen vorbei wurde das allgegenwärtige Vogelgezwitscher unerwartet von Elvis Presley überschallt. Im Hof der Pleckhausermühle hatte Frank Stephan Biek zur Freude der Passanten eine original Wurlitzer Juke-Box aufgestellt. Mit ACDC konnte das Musikgerät zeigen, zu welcher Lautstärke es fähig ist. Weiter ging es durch Mischwald, dann über die offene Höhe zwischen Feldern und Wiesen und durch den Ort Reichenstein zur gleichnamigen Burgruine mit der Jausenstation 3, wo es ein Riesenstück „Fleeschwooscht im Brötchen“ gab. Etliche Wanderer nutzten die Gelegenheit, sich die „Walpodenstube“ anzuschauen, bevor sie auf den dritten Abschnitt gingen. Um die üppige Fleischwurst-Mahlzeit zu verdauen, hätte die Strecke länger sein müssen, denn recht schnell gelangte man von Reichenstein nach Puderbach zum Ziel Dorfgemeinschaftshaus. Dort wartete an der letzten Station ein „Eintopf mit Einlage“ auf die Wanderer, die vor dem Betreten des Gemeinschaftshauses Klobürsten als „Haxenkratzer“ einsetzen mussten. Hunger hatten aber nur wirklich gestandene Kerle, denn die heimische Gastronomie hatte sich auf der Strecke mit ihrem Angebot mächtig ins Zeug gelegt. Die Frauen waren sich einig, dass die Hälfte der Marschverpflegung durchaus für sie gereicht hätte. Die Brot- und Wurstwanderung ist also doch ein Event für Männer, von Männern organisiert. Zum Abnehmen durch Bewegung zwar nicht geeignet, Spaß macht sie aber allemal.

WT

Auch Vierbeiner waren mit auf der Wanderung.
Das DRK hatte einen ruhigen Tag.

Das DRK hatte einen ruhigen Tag.

Auch Vierbeiner waren mit auf der Wanderung.

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