Anhausen: 41-jähriger wegen Untreue in 170 und Urkundenfälschung in 116 Fällen angeklagt
Angestellter soll mehr als 950.000 veruntreut haben
Anhausen. Einem 41 Jahre alten Angeklagten wird Untreue in 170 Fällen und Urkundenfälschung in 116 Fällen vorgeworfen. Er soll in der Firma seines früheren Arbeitgebers in Anhausen eigenverantwortlich die Bereiche Einkauf, Bestellplanung, Disposition, Etikettendruck und Verkauf im Innendienst wahrgenommen haben. Zwar soll er nicht über eine Bankvollmacht verfügt haben, jedoch berechtigt gewesen sein, im Wege des Online-Banking Überweisungen zu tätigen. In den Jahren 2012 bis 2014 soll er unter Missbrauch der ihm eingeräumten Befugnis von dem Geschäftskonto seines Arbeitgebers insgesamt mehr als 950.000,00 Euro seine privaten Konten überwiesen und für private Zwecke verwendet haben. Um die unberechtigten Entnahmen zu verschleiern, soll der Angeklagte zudem Rechnungen von Firmen, die mit seinem Arbeitgeber in Geschäftsbeziehungen standen, gefertigt haben, die jeweils Eingang in die Buchhaltung gefunden haben sollen.
Der Prozess gegen den Mann beginnt am 19. Mai.
