Allgemeine Berichte | 17.03.2015

Imkerverein Puderbach und AG Naturschutz der Ortsgemeinde Dürrholz informierten

Blühstreifen bieten Lebensräume

Veranstalter wie Gäste sind nun gespannt, wie sich das Blütenbild in diesem Jahr entwickeln wird.privat

Puderbach/Dürrholz. „Blühstreifen bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Nützlingen und tragen so zur Artenvielfalt bei“ - zu diesem Thema hatte der Imkerverein Puderbach gemeinsam mit der AG Naturschutz Dürrholz nach Daufenbach ins Landhaus Haag eingeladen. Bei der Informationsveranstaltung, an der rund 60 Personen teilnahmen, informierten Dr. Friedericke Weber, Geschäftsführerin des Naturparks Rhein-Westerwald, und Forstdirektor Kurt Milad über die Bedeutung, Sortenauswahl, Anlage und Pflege von Blühstreifen und -wiesen als Lebensräume von bestäubenden Insekten.

„Gerade in Zeiten, in denen Monokulturen wie Raps und Mais weiter auf dem Vormarsch sind, ist es wichtig, dass ein kleinstrukturiertes Landschaftsbild mit blühenden Landschaftsteilen für Wild- und Honigbienen gefördert wird.

Dies ist ein Beitrag, um die Bestäubung der Wild- und Kulturpflanzen weiterhin zu gewährleisten“, so Dr. Friedericke Weber vom Naturpark Rhein-Westerwald. Mit einem eigenen Bienenweiden-Projekt fördert der Naturpark den Lebensraum von Wildbienen, Honigbienen, Hummeln und Co.: Neben kleinen Samentütchen für „Bienenweiden“, die der Naturpark über Fördermittel des Umweltministeriums (MULEWF) für den privaten Gebrauch entwickelt hat, werden in einigen Naturpark-Gemeinden in diesem Jahr mit Unterstützung des Naturparks Blühwiesen für bestäubende Insekten angelegt.

Bei der Anlage von „Bienenweiden“ ist es wichtig, dass eine regional zertifizierte Saatgutmischung verwendet wird: Ein solches Saatgut enthält Blumensamen, die auf den heimischen Naturraum abgestimmt sind und sich durch gebietsheimische Blühpflanzen auszeichnen. Dies unterstreicht auch Kurt Milad, der im vergangenen Jahr mit den Jägern aus der Kreisgruppe Neuwied Blühwiesen nicht nur für Bienen, sondern auch für Vögel und das Niederwild als Rückzugsraum auf über 80.000 qm angelegt hat. Er berichtete über die ersten Erfahrungen wie die Vorbereitung des Saatbettes, die Einsaat und die Pflege der Blühstreifen, die im letzten Jahr seitens der Jäger gesammelt wurden. „Am Anfang mussten wir sehr geduldig sein, denn die kleinen Keimlinge haben auf sich warten lassen.

Die ersten Erfolge kamen dann aber im Laufe des Sommers, als die ersten Blumen begonnen haben zu blühen und die Insekten Nahrung und Lebensraum gesucht haben“. Da die Jäger im Kreis eine mehrjährige Saatgutmischung verwendet haben, freut sich Kurt Milad besonders auf die kommende Blüh-Saison und ist gespannt, wie sich das Blütenbild in diesem Jahr entwickeln wird.

Die Ortsgemeinde Dürrholz, die über die Ehrenämtler der AG Naturschutz bereits im praktischen Naturschutz sehr aktiv ist, wird sich in den nächsten Jahren diesem wichtigen Zukunftsthema widmen, so Anette Wagner, die Ortsbürgermeisterin. Erste Flächen sind ausgemacht und werden, auch mit Unterstützung der ansässigen Jagdpächter und Landwirte, in diesem Frühjahr angelegt.

Informationen zum Thema Bienenweiden sowie kleine Samentütchen zur Anlage von „Bienenweiden“ gibt es beim Naturpark Rhein-Westerwald unter www.naturpark-rhein-westerwald.de.

Veranstalter wie Gäste sind nun gespannt, wie sich das Blütenbild in diesem Jahr entwickeln wird.Foto: privat

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