Allgemeine Berichte | 25.03.2015

Müllsammelaktion in und um Puderbach

Der 13-jährige Austauschschüler Gabriel Trocherie war mit Eifer bei der Sache

Alte Reifen wurden mehrfach gefunden.

Puderbach. Achtlos weggeworfener Müll und Unrat, der sich über das Jahr hinweg ansammelt, sorgt in jedem Frühjahr dafür, dass die Wirtschafts- und Wanderwege sowie die Zufahrtsstraßen in der Verbandsgemeinde Puderbach wenig frühlingshaft wirken. Deshalb kamen auch in diesem Jahr wieder viele helfende Hände in der Ortsgemeinde Puderbach und anderen Orten der Verbandsgemeinde zu alljährlichen Müllsammelaktionen zusammen, denn auch in Urbach, Steimel und Niederwambach hieß es: „Weg mit dem Dreck“.

In diesem Jahr hatte nicht der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Puderbach, sondern die Ortsgemeinde zum Großputz aufgerufen. Sie konnte zwar um 9.30 Uhr neben vielen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Puderbach auch weitere Freiwillige, darunter auch zahlreiche Kinder, begrüßen, gemessen an der Größe des Ortes verwunderte es jedoch, dass nicht mehr Puderbacher an einer sauberen Umgebung Interesse zeigten.

Die anwesenden Helfer machten sich, mit Müllpickern und Säcken bewaffnet, trotz des trüben und regnerischen Wetters auf, um die umliegenden Wege von dem achtlos weggeworfenen Unrat zu befreien. Gesammelt wurde vor allem auf der B267 Richtung Reichenstein, entlang der Urbacher Straße und Richtung Steimel, denn über den Winter hinweg hatten viele sich ihres Mülls durch Öffnen der Autoscheiben entledigt. Schnell kamen so zahlreiche Müllbeutel zusammen, die mit leeren Flaschen, Plastikverpackungen, Papiermüll und Ähnlichem prall gefüllt waren. Besonders der Plastikmüll stellt eine Gefahr für heimische Tierarten dar, denn nicht selten verfangen sich besonders kleinere Wildtiere in ihm und ersticken jämmerlich. Plastik verrottet in der Natur sehr langsam. Dies dauert durchaus nach heutiger Kenntnis bis zu 300 Jahre. Plastikteile gelangen in Bäche, Flüsse und Meere und stellen für die dortigen Lebewesen eine Gefahr dar. Letztlich gelangen sie über die Nahrungskette zurück zum Menschen. Ein Kreislauf, den die Puderbacher unterbrochen haben. Auch größere Funde, Altreifen, Metallschrott und sogar Sofakissen und Teppiche wurden schnell auf die bereitstehenden Anhänger verladen und anschließend im Container gesammelt. Der Container wurde von der Kreisverwaltung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Es ist unglaublich, was Menschen so alles achtlos wegwerfen, obwohl das Müllsammelsystem ausgereift ist. Alles, was nicht über die Tonne entsorgt werden kann, wird über Wertschecks kostenfrei abgeholt.

Unter den Sammlern befand sich in diesem Jahr sogar ein Austauschschüler der Puderbacher Partnergemeinde Barenton in Frankreich, der 13-jährige Gabriel Trocherie, der ebenfalls mit viel Spaß und Engagement an der Aktion teilnahm. Nach getaner Arbeit versammelten sich alle Helfer im Bauhof Puderbach zu einem kleinen Imbiss. Auch im nächsten Jahr wird es eine Müllsammelaktion geben, zu der im allgemeinen Interesse und der Umwelt zuliebe eine große Beteiligung der Bürger wünschenswert wäre. WT

Alte Reifen wurden mehrfach gefunden.
Alte Geländerteile wurden einfach in der Landschaft entsorgt.WT

Alte Geländerteile wurden einfach in der Landschaft entsorgt.Fotos: WT

Schön, dass auch die Jugend mitgeholfen hat.

Schön, dass auch die Jugend mitgeholfen hat.

Auch Vierbeiner waren mit unterwegs.

Auch Vierbeiner waren mit unterwegs.

Alte Reifen wurden mehrfach gefunden.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Essen auf Rädern
Dauerauftrag 2025
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Doppelseite PR/Anzeigen
Osterangebot
Empfohlene Artikel
Gruppenfoto mit Frau Bierstedt
32

Hausen. In Hausen fand eine kleine Feierstunde statt, bei der Frau Bianka Bierstedt von den Kindern, Eltern, Mitarbeitenden und der Ortsgemeinde Hausen verabschiedet wurde. Seit 2014 hatte Frau Bierstedt in der Kita Pusteblume als Erzieherin gearbeitet und ab 2020 die Leitung der Einrichtung übernommen.

Weiterlesen

Symbolbild.
29

Region. Der März erfreute nicht nur meteorologisch mit warmen Tagen zum Frühlingsanfang, er sorgte auch auf dem regionalen Arbeitsmarkt für eine anhaltende Belebung. Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, der die Landkreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald umfasst, waren im März 17.876 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind 385 weniger als im Februar, jedoch 240 mehr als im Vorjahr.

Weiterlesen

Symbolbild.
55

Kreis Neuwied. Endlich werden die Tage wieder länger, heller und wärmer. Der Frühling ist da und mit ihm die Zeit, um auch draußen Hof, Balkon und/oder Garten wieder auf Stand zu bringen. Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied gibt hilfreiche Tipps, wie man die typischen Frühjahrsabfälle korrekt entsorgt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2293

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
134

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Koblenz blüht
Schulze Klima -Image
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Ostergruß
fit für`s Alter?
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
PR-Anzeige
Anzeige KW 14
Dauerauftrag 2026
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Osteraktion
Stellenanzeige