Raubach rockt …
Die große Schwerdonnerstagsparty wird ein Riesenerfolg
Raubach. Die Raubacher Dorfjugend organisierte zum wiederholten Male ein rauschendes Fest an Weiberfastnacht.
„Was Köln und die Städte am Rhein können, das können wir auch im Westerwald“ - so das Motto der Dorfjugend Raubach, die seit mehreren Jahren am Schwerdonnerstag eine große Party in der Sporthalle am Alten Kindergarten plant und eindrucksvoll immer wieder unter Beweis gestellt hat, was eine Gruppe Jugendlicher auf die Beine stellen kann.
Auch in diesem Jahr begann bereits Wochen vorher die Planung für die inzwischen schon fast traditionelle Schwerdonnerstagsparty in der Halle am Alten Kindergarten. In den letzten Jahren war der Zulauf stetig größer geworden und so rechneten die Jugendlichen in diesem Jahr mit mehr als 400 Besuchern. Dafür sind natürlich umfangreiche Vorbereitungen notwendig, um sicherzustellen, dass die Feier ein genauso großer Erfolg wird wie in den Vorjahren.
Nach schweißtreibender Planungs- und Aufbauarbeit öffnete die Raubacher Dorfjugend am Schwerdonnerstag pünktlich um 18:11 Uhr die Tore, um die ersten bunt kostümierten Gäste einzulassen. Im Innenhof hinter der Halle standen neben einem Imbiss und einem Bierpavillon auch Heizpilze, damit die Besucher, die zwischendurch frische Luft schnappen wollten, nicht frieren mussten. Der Wettergott hatte offensichtlich ein Einsehen gehabt, denn pünktlich zum Beginn der Veranstaltung hatte er den Dauerregen, der den Jecken in den Karnevalshochburgen tagsüber ein kleines bisschen den Frohsinn verhagelt hatte, eingestellt.
DJ Mike gab von der ersten Minute an sein Bestes und so dauerte es nicht lange, bis die Stimmung den ersten Höhepunkt erreichte. Zu einem beeindruckenden Gesamtbild trugen die vielen fantasievollen und farbenprächtigen Kostüme bei und neben den altbekannten kölschen Hits wie „Schenk mir dein Herz“, „Dicke Mädchen“ und „Et jitt kei Wood“ hatte der DJ auch die neuen Hits der Session und die klassischen Partykracher dabei. Nicht fehlen durfte natürlich zu fortgeschrittener Stunde der Klassiker „Ich bin aus’m Westerwald“, den der ganze Saal begeistert mitsang.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, auch lange nach Mitternacht war der Saal noch gefüllt und die Jecken feierten. Eins sollte man jedoch ganz besonders herausstellen. Die Party wurde komplett von den Jugendlichen organisiert und was sich auch bei vielen anderen Festen während des Jahres bereits gezeigt hat, war, dass in Raubach die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Eltern und sogar Großeltern feiern - bis zu drei Generationen standen an den Tischen. Dies ist ein Phänomen, das es heutzutage nicht mehr sehr häufig gibt und die Dorfgemeinschaft Raubach kann stolz auf ihre Jugendlichen sein, die sich so engagiert und positiv für ihren Heimatort einsetzen.
Nicht nur bunte fröhliche, sondern auch schaurig schöne Kostüme konnten dort gesichtet werden.
