Burschenverein Oberhonnefeld-Gierend startete zweitägiges Burfest
Eine romantische Feier am Brunnen
35 Helfer und fast 200 Besucher kamen – Fassanstich durch Ortsbürgermeister
Oberhonnefeld-Gierend. „De erschde Wasserleidungen koamen 1912-1935. Vierher gingen se on de Bur et Wasser hollen“, wurde auf Wällerisch in Oberhonnefeld-Gierend erzählt.
Heute hat der Bur (Brunnen) in Gierend keine Bedeutung mehr, aber seine Umgebung. Denn dort entstanden ein toller Kinderspielplatz und eine kleine Festwiese, die von den Ortsvereinen gerne genutzt wird.
So auch jetzt wieder vom Burschenverein Oberhonnefeld-Gierend, der auf seinem zweitägigen Burfest fast 200 Besucher hatte. Kein Wunder, denn die mit Lichtbändern und Kerzen illuminierte Feier mit Bierbrunnen und kleinem Zelt hatte etwas romantisches und heimeliges.
Philipp Lotz, erster Vorsitzender des Burschenvereins, erklärte zur Organisation: „Alle 20 Burschen und Maimädchen sowie Altburschen und Mitglieder des Männergesangvereins helfen uns bei Zeltaufbau und Bewirtung. Denn wir machen alles in eigener Regie. Insgesamt waren wohl 35 Helfer im Einsatz.“
Die sorgten fürs Ausgeben der Getränke im Bierbrunnen und grillten unter anderem Steaks und Würstchen.
Zum Auftakt des Festes eröffnete dies der neue Ortsbürgermeister Oliver Weihrauch mit dem Bierfassanstich.
Nach dem gemütlichen Beisammensein bis in Nachtstunden war am nächsten Morgen ein Frühschoppen angesagt.
Nachmittags freuten sich die Besucher über den von Gierender Frauen selbst gebackenen Kuchen und den dazugehörigen Kaffee. Und am Abend klang dann ein gelungenes Burfest langsam aus. HEP
Fast 200 Besucher kamen zum Burfest in Gierend.
Für Würstchen und Steaks vom Schwenkgrill waren die Alten Burschen zuständig.
Gemütliches Beisammensein im kleinen Festzelt am Bur in Gierend.
Mit dem Fassanstich durch Ortsbürgermeister Oliver Weihrauch wurde das Burfest eröffnet. Foto: privat
