Steimel hat neuen Traktor und neues Logo
Feierliche Übergabezeremonie
Steimel. In Steimel und seinen Ortsteilen Alberthofen, Sensenbach und Weroth findet derzeit die Dorfmoderation statt. Sie soll ein gemeinsames Logo als Erkennungszeichen bekommen. Es gab dazu einen Wettbewerb, der am Tag der Deutschen Einheit entschieden wurde.
Gewonnen hat Sabine Gottschalk mit ihrem Logoentwurf. Es soll künftig als Erkennungszeichen dienen und alle Einladungen, Vermerke, Veröffentlichungen und sonstige Schriftstücke zieren. Zwei Logos standen zur Auswahl und die Dorfbewohner haben durch Einwurf einer Münze in die entsprechende Box die Siegerin gekürt. Mit der Abstimmung durch eine Münze wurde gleichzeitig noch ein guter Zweck verfolgt. Das eingeworfene Geld kommt einem Projekt für Kinder und Jugendliche zu Gute, das im Rahmen der Dorfmoderation verwirklicht wird.
Gleichzeitig wurde der neue Traktor der Gemeinde in Dienst gestellt. Er wird für alle anfallenden Arbeiten in der Gemeinde eingesetzt.
Er hat eine Hebebühne, sodass auch mit seiner Hilfe Bäume geschnitten werden können. Der Traktor besitzt einen Greifer und kann mit einer Gabel zum Heben von Paletten ausgestattet werden. Der Gemeindearbeiter Thomas Hering freute sich auf den ersten Einsatz mit dem neuen Gefährt. Der alte Traktor wurde an eine Privatperson verkauft.
Nach der Übergabezeremonie füllte sich der Marktplatz mit den Fahrzeugen der 37. Raiffeisen-Veteranenfahrt, zu der der MSC Altenkirchen geladen hatte.
139 Fahrzeugbesitzer waren der Einladung gefolgt. Der Vorsitzende Armin Becker und sein Team hatten eine Strecke von 100 Kilometern quer durch den Westerwald ausgearbeitet. Unterwegs gab es eine Reihe von Sonderaufgaben zu lösen.
Auf der Strecke waren 90 PKW, 30 Motorräder und 19 Sonderfahrzeuge, wie LKW, Unimog, Feuerwehrfahrzeuge und mehr. Die beiden ältesten Fahrzeuge stammten aus dem Jahr 1912. Es sind ein Ford T-Modell und ein Overland Speedster, der aus Belgien angereist war. Bei den Motorrädern war das älteste eine Harley Davidson, die im Jahr 1919 gebaut wurde. Am Weitesten angereist war ein Schweizer, der 770 Kilometer mit seinem Oldtimer bis Flammersfeld zurücklegte.
Das Wetter war für die Teilnehmer ideal, strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen, die nachmittags in Richtung 20 Grad gingen. In Steimel hatten sich viele Schaulustige eingefunden, die mit den Fahrern fachsimpelten und viele Fotos von den alten Gefährten schossen. Von den Moderatoren gab es Informationen zu den Fahrzeugen und manche interessante Hintergrundgeschichte.
Am Abend fand dann die Siegerehrung in Flammersfeld statt. Anschließend ging es zum Oktoberfest, das die Freiwillige Feuerwehr Flammersfeld veranstaltete. Viele Teilnehmer bekundeten: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“
Ortsbürgermeister Wolfgang Theis (links) und Gemeindearbeiter Thomas Hering präsentieren die Logos von dem neuen Traktor.
