Politik | 30.07.2013

Leserbrief zum Kontroversthema „Helfer im Fadenkreuz?!“ vom 26. Juli

„Gewalt ist keine Lösung“

„Beiderseits und im Konsens, geht es auch mit Worten oder Gesten der Vernunft“

Einhergehend, mit der Meinung rot-grüner Wünsche nach Kostenersparnis, stellt sich mir die Frage der besorgten Bürgerinnen und Bürger, nach dem persönlichen Schutz jener und der Frage nach Nutzen und Ergebniseffizienz. Ist es nicht ratsamer, einen hauptamtlichen Funktionär einzubringen, welcher Bedarfsweise nicht auch themengleiche Aufgaben erledigen könnte? Dies bedarf natürlich auch gewissen Zugriffsrechten, auf Daten bzw. Informationen, welche zur Aufklärung dienen sollten. Themen wie: Bürger-Polizei / Polizei-Bürger (eine gewisse Flexibilität der Person und an dieser Stelle ebenfalls erwähnt und nicht ganz unbedeutend, sollte der Kandidat politisch loyal sein, da es sich hier um die Interessen aller Bürger handelt, egal welcher Religion, Abstammung oder Überzeugung und nicht, um irgendeine finanzielle oder politische Motivation.) Letzten Endes geht es auch darum, dem jeweiligen Anliegen genügend Zeit und die Möglichkeit der detaillierten Aufklärung geben zu können und Steuergelder so, vernünftig an die Mitbürger in gewisser Art und Weise zurück zu geben. Würde doch so, die Nutzung jener Einrichtung, jedem freistehen und den Vorteil mit sich bringen, dass der Vorgang im öffentlichen Interesse bleibt, (wenn denn gewünscht) nachvollziehbar, und gleichermaßen zeitnah und weniger kostenintensiv, als über zahlreiche Anträge und Institutionen. Ich glaube an dieser Stelle sagen zu können, dass dies wohl eher im Interesse der Bürgerinnen und Bürger ist, und so ein Verschwinden der ganzen Angelegenheit bei Sonderdezernaten der Staatsanwaltschaften, vermieden wird, da diese Art der Bearbeitung doch meist in finsteren Kanälen und uneinsehbar endet. Zu dem, würde man in Zeiten der immer neueren und häufiger werdenden Offenbarungen über Belauschungen und nachgewiesenen Nutzungen von Privatdaten, einen gewaltigen Schritt in die Richtung des Vertrauens zu den Bürgern machen. Abgesehen davon bleibt den Gesetzeshütern die Möglichkeit der Nutzung der Gewerkschaft und der innerdienstlichen Einrichtungen, um der Gewalt gegen sie, ins rechte Licht zu rücken und so ihrem Unmut, Luft zu verschaffen. Wer sich dem Dienst mit einer Waffe stellt und ihn in Ehren ausführen will, muss sich der Gefahr der Ausübung auch bewusst sein, oder das System hat bei der Ausbildung schon versagt. Gewalt ist keine Lösung; beiderseits und im Konsens, geht es auch oftmals mit Worten oder Gesten der Vernunft. Jens-Uwe Stahn, Dernbach

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