Sportler des TSG Urbach/Dernbach bewältigen den Strongmanrun
Größter Hindernislauf der Welt
Urbach/Dernbach. Mit 10.473 Läufern aus 54 Nationen startete am Nürburgring der größte Hindernislauf der Welt. Darunter auch drei Starter der TSG Urbach-Dernbach.
Sven Lehmkuhl, Guido Fettelschoß und Jochen Wiebusch bewältigten die Strecke mit einer Länge von 23,8 km, insgesamt 650 Höhenmetern und 30 Hindernissen.
Der Strongmanrun machte dabei seinem Namen alle Ehre und forderte dabei den drei Startern der TSG Urbach/Dernbach alles ab. Nie waren mehr Läufer auf der Strecke, nie waren es so viele Hindernisse und nie die Strecke länger. Das liest sich nicht nur so, das machte auch mächtig Spaß, Schweiß und Schmerzen.
Galt es am ersten Hindernis „nur“ sieben Strohballen zu überwinden, war es schon bald Schluss mit dem Anschwitzen. Die Teilnehmer mussten sich bereits am Hindernis zwei durch aufeinanderfolgende Becken mit eiskaltem Wasser, Schaum und Schlamm kämpfen. Dreckig und durchnässt ging es für die Sportler kriechend durch ein erneutes Matschhindernis, bei dem die Läufer - wenn sie sich ungeschickt verhielten - auch noch mit leichten Stromschlägen bestraft wurden.
Und so ging es weiter. Alle nur erdenklichen Hindernisse hatten die Organisatoren umgesetzt. Wasserrutschen, steile unbefestigte Hänge, Wasserfontainen, Laufen im tiefen Kiesbett und ein weiteres Stromfeld mit dutzenden 12 Volt geladenen, herunterhängenden Fäden wurden über die Strecke verteilt. Den Weg ins Ziel mussten sich die drei Sportler der TSG Urbach/Dernbach abschließend über zwölf Überseecontainern, durch ein hüfttiefes Schlammfeld und 10.000 ausrangierte Autoreifen bahnen.
Völlig durchnässt, tief mit Schlamm bedeckt, ausgelaugt aber hochzufrieden mit Ihren Resultaten kamen Sven Lehmkuhl in 05:37:38, Guido Fettelschoß in 03:44:31 und Jochen Wiebusch in 03:19:30 ins Ziel.
