MINT AK Projekt Puderbach
MINTeressiert am Westerwald Campus
Puderbach. Schülerinnen des Projekt MINT AK besuchten den „Tag der offenen Tür“ am Westerwald Campus Höhr-Grenzhausen und stellten fest, dass Keramik doch mehr als „nur Geschirr“ ist.
Keramik - mehr als Geschirr
Der Westerwald Campus ist einer von drei Standorten der Fachhochschule Koblenz. Schon auf der Fahrt zum Campus spürten alle Teilnehmerinnen der Fahrt deutlich, dass sich die Region kurz hinter der Haustür stark mit dem Thema Keramik beschäftigt. Vorbei an Unternehmen und Manufakturen, die sich mit dem Rohstoff beschäftigen, erreichten die Schülerinnen des MINT AK Projektes dann den Campus in Höhr- Grenzhausen. Dort angekommen, schloss sich die Gruppe gleich der nächsten Führung an und kam schon kurz darauf in den Laboren ins Staunen. Sehr eindrucksvoll konnten die Dozenten die Stationen beschreiben wie weitreichend der Einsatz von Keramik ist. Auch wie lange und ausgiebig ein gefundener Rohstoff dort auf seine Eigenschaften getestet wird, denn Stein ist nicht gleich Stein. Mit einer Menge technischem Gerät im Gepäck, hat es sich die Hochschule auf die Fahne geschrieben, hier keine Theoretiker ins Leben zu entlassen, sondern hält immer wieder zum praktischen Arbeiten, forschen und ausprobieren in den Laboren und umliegenden Firmen an. Als kleiner Standort ist hier in Höhr-Grenzhausen das Studieren viel „familiärer“.
Die rund 200 Studenten haben hier noch schnellen und direkten Kontakt zu den Professoren, was am Standort Remagen und Koblenz mit fast 8.500 Studierenden dann so nicht mehr möglich ist. Am Westerwald Campus Höhr-Grenzhausen studieren die angehenden Ingenieure „Fachrichtung Werktstofftechnik Glas und Keramik“. Zugelassen wird, wer einen Abiturschnitt von 2,5 oder besser hat und kann hier nach sieben Semestern mit dem „Bachelor of Engineering“ abschließen. „Arbeitslos geht hier keiner aus dem Studium“, alle Studentinnen und Studenten, die sich nicht für das Folgestudium zum „Master of Engineering“ (weitere drei Semester) entscheiden, sind während ihrer Forschungsarbeit schon in den umliegenden Betrieben untergekommen. Der Fachkräftebedarf ist hoch und auch im Bereich der Akademiker ist der Demografische Wandel schon angekommen.
Es fehlt derzeit an Fachkräften
Nach der „Hans-Böckler-Studie“ fehlen derzeit schon 50 Prozent der Absolventen, um den Bedarf an Fachkräften zu decken. Der Studiengang am Westerwald Campus Höhr- Grenzhausen ist einer der „MINT Studienberufe“ und Interessierte können sich weitere Informationen direkt an der Fachhochschule einholen.
Auch die MINT Coaches des MINT AK Projektes geben gerne weitere Informationen. Weitere Infos gibt es auf der Homepage unter www.mint-ak.org.
