Allgemeine Berichte | 16.12.2015

Reisebericht von Vera Mäckels Wanderung auf dem Jakobsweg

Raus aus dem Alltag

Vera Mäckel berichtet über ihre Erfahrungen. privat

Puderbach. Auf der Adventsfeier des Offenen Frauentreffs im Diakonie-Treff berichtete Vera Mäckel den zahlreich erschienen Frauen von ihrer Wanderung auf dem Küstenweg von Irun nach Santiago de Compostela. In weihnachtlicher Atmosphäre ließ Frau Mäckel ihre Wanderung anhand ihrer Erzählung und eindrucksvollen Bildern nochmals Revue passieren und weckte in so manchem die Lust, auch einmal den Jakobsweg zu beschreiten. Der Küstenweg durchquert die spanischen Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien und ist einer der Jakobswege, die in dem Pilgerort Compostela enden. Vera Mäckel lief in einer Zeit von über drei Wochen eine Strecke von 780 Kilometern, also täglich zwischen 25-30 Kilometer. Obwohl sie alleine unterwegs war, erzählte sie begeistert davon, wie schnell man auf dem Jakobsweg Menschen aus verschiedenen Ländern und verschiedenen Alters kennenlernt, mit denen man ein Stück des Weges gemeinsam geht. Sehr hilfreich seien auch die spanischen Einwohner, die einem den Weg mit Hand und Fuß erklären oder einen direkt bis zum nächsten Muschelsymbol, den Wegweisern des Jakobweges, führen. Das Wandern auf dem Jakobsweg ist eine Möglichkeit sich eine Auszeit zu gönnen und raus aus dem Alltag zu kommen. Für Mäckel ist es ein Weg, um neue Kraft und Energie zu schöpfen und für eine kurze Zeit ein Vagabundenleben zu führen, dass nicht von Terminstress und Arbeitsalltag geprägt ist. Dennoch sei es, so Mäckel, sehr wichtig, sich auf eine solche Wanderung vorzubereiten. Neben passenden und eingelaufenen Schuhwerk und gut sitzenden Rucksack, der nicht zu schwer sein sollte, ist auch eine gewisse Übung im Wandern von großem Vorteil. Außerdem ist ein Wanderführer, in dem der Weg und die Unterkunftsmöglichkeiten entlang des Weges beschrieben sind, ein treuer und wichtiger Begleiter, um das Ziel Santiago de Compostela zu erreichen. Nachdem sie nach etwa drei Wochen Santiago erreicht hatte, machte sich Vera Mäckel weiter auf den Weg zum Kap Finisterre, das von vielen Pilgern als der eigentliche Endpunkt des Jakobsweges angesehen wird. Der nächste Offene Frauentreff findet am 13. Januar 2016 im Diakonie-Treff in Puderbach statt.

Vera Mäckel berichtet über ihre Erfahrungen. Foto: privat

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