Realschule plus in Puderbach
Schüler holen den 2. Platz bei Wettbewerb
Puderbach. Seit zwei Jahren wird der Schulhof der Realschule in Puderbach durch Zerstörungen außerhalb der Schulzeit immer unattraktiver. Heute finden sich statt verschiedener Sitzmöbel und Sportgeräte wie Torwand und Basketballkörbe nur noch eine graue, hässliche und leere Fläche. Das wollten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis neun nicht länger hinnehmen und setzten sich während der Projekttage im November mit der Umgestaltung des Schulhofes auseinander. Sie entwarfen einen Fragebogen und werteten diesen aus, anhand der Schülerwünsche entwickelten sie Modelle wie der Schulhof aussehen sollte. So wünscht sich die Schülergemeinschaft mehr Farben, Blumen, Sportgeräte und einen Zaun, der außerhalb der Schulzeit den Schulhof schützt. Welche Ideen umgesetzt werde sollen, stimmte die Schulgemeinschaft am Tag der offenen Tür ab. Das Ergebnis dieser Arbeit reichte die betreuende Lehrerin Frau Marker-Neef beim Wettbewerb „Bewegung + Begegnung = unser Schulhof“ des Verbandes für Garten und Landschafts- und Sportplatzbau Rheinland-Pfalz ein.
Lohn der Mühe
Das Bemühen der Schülerinnen und Schüler wurde jetzt mit einem 2. Platz und 500 Euro belohnt. In einer kleinen Feier im Beisein der Schulleitung, der Elternvertreter und des Verbandsbürgermeisters Volker Mendel wurden den beteiligten Schülerinnen und Schülern und ihrer Lehrerin von Klaus Fink vom Verband Gala Bau Rheinland-Pfalz die Urkunde und das Preisgeld überreicht. Er lobte das Bemühen der Projektgruppe und hofft, dass es gelingen wird die geplanten Projekte in den nächsten Jahren in die Tat umzusetzen. Erste Anfänge sind noch für dieses Jahr geplant und „daher werden wir mit dieser Anschubfinanzierung direkt Akzente setzen“, so Schulleiter Mink. Die Elternvertreter haben bereits ihre Hilfe zugesagt, die Schüler zu unterstützen. So wünscht sich die Schulgemeinschaft, dass sich vielleicht noch Sponsoren finden, um die Wünsche der Schüler umzusetzen. "Wir wüssten schon gerne, wer unsere Arbeit immer wieder zunichte macht, ein Zaun oder eine Videoüberwachung könnte da schon nützlich sein“, so die Schülerinnen und Schüler. Trotzdem werden sie ihre Ideen versuchen in die Tat umzusetzen und erste Erfolge zeigen sich schon in der neu bepflanzten Kräuterschnecke.
