AugenBlick mal!
In jeder Küchenschublade findet man ein solches Exemplar, dass wir wie selbstverständlich benutzen.
Doch auch so etwas fiel nicht vom Himmel, sondern ein kluger Kopf steckte dahinter. Ich meine den Dosenöffner, der erst viele Jahre nach der Erfindung der Konservendose im Jahr 1855 vom Engländer Robert Yeates erfunden und 1858 zum Patent angemeldet wurde. Bis dahin versuchte man mit Schneid- und Schlagwerkzeugen oder Hammer, Meißel und Beil die Dosen zu öffnen. Der weltweiten Verbreitung der Konservendose und dem Know-how der Erfinder verdanken wir, dass es heute vielfache Möglichkeiten zum Öffnen einer Dose gibt. Von den einfachsten und fast nostalgischen mit Transportrad und Schneidmesser bis zum elektrischen Öffner, heute wird es uns einfach gemacht. Selbst an Taschenmessern oder Multifunktionswerkzeugen findet man solche Instrumente, die uns überall ermöglichen, an den Inhalt der Büchse oder Dose zu gelangen. „Büchsenöffner“ und „Dosenöffner“ haben sogar lustige Nebenbedeutungen. So bezeichnen sich zum Beispiel Katzenbesitzer selbst als „Dosenöffner“, da man Katzen nachsagt, mitunter ihre Besitzer als Personal an zu sehen.
Elke Petersen
