AugenBlick mal!
„Die Baustelle wurde relativ spontan nötig, weil die Schäden auf der Strecke stark zugenommen haben“, „Aufgrund der Baugrundverhältnisse und dem steilen Hanggelände kam es auf einer Länge von circa 220 Metern zu einer Rutschung im Böschungsbereich“: Das sind Aussagen des LBM (Landesbetrieb Mobilität) und sie betreffen die Landesstraße 207, die von Udenhausen nach Alken führt. Die bisher für schwere LKW über 3,5 t und größere Busse frei zu befahrene, kurvenreiche und stellenweise enge Straße ist in einem sehr desolaten Zustand. Es ist noch nicht lange her, da habe ich auch darüber berichtet, dass es sehr oft zu gefährlichen Situationen kommt, weil die ganze Breite der Straße benötigt wird, auch an schlecht einsehbaren Stellen. Jetzt wurde sie für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt, eben aus dem Grund, weil sie schwere Schäden aufweist. Da ist ein Flicken nicht mehr möglich. Leider soll die Sperrung nur bis Mitte November gelten, dann geht das Ganze von vorne los, ein Ende ist nicht in Sicht. Warum wird die L 207 nicht generell für Fahrzeuge ab 3,5 t gesperrt? Es würden Schäden, die zulasten des Steuerzahlers gehen, und Gefahrensituationen vermieden. Um an die Mosel zu kommen, kann auch die Autobahnabfahrt Dieblich genutzt werden. Rutscht der Hang ab, geht gar nichts mehr. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es eine bessere Lösung gibt.
Ihre Elke Petersen
