Psychologischer Vortrag
Den Seelischen Schmerz durch körperlichen übertönen
Leonie Dortschy (Dipl.-Päd.) referierte an der Realschule plus in Kobern-Gondorf über selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen
Kobern-Gondorf. Es ist für Eltern eine furchtbare Entdeckung: Schnitte, Kratzer, Ritzer und deren Narben - ihr Kind verletzt sich selbst und das häufig sehr schwer. Zu dieser aktuellen Problematik referierte Leonie Dortschy, Mitarbeiterin in einer Kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis, an der Realschule plus Untermosel. Sie beschrieb in ihrem Vortrag Formen des selbstverletzenden Verhaltens und ihre Ursachen. „Häufig ist seelischer Schmerz,“ so führte die Diplom-Pädagogin aus,“der Auslöser für selbstverletzendes Verhalten. Um diesen Schmerz zu übertönen, fügen sich dann Jugendliche körperliche Schmerzen zu.“
Im weiteren Verlauf ihres Vortrages gab die Referentin Tipps, wie das Phänomen „selbstverletzendes Verhalten“ bewältigt werden kann und welche Therapiemöglichkeiten es gibt.
Eltern oder Schüler erhalten aber auch Hilfe über das Kinder- und Jugendnottelefon (08 00) 1 11 03 33. Nach ihren Ausführungen beantwortete Leonie Dortschy die Fragen der zahlreich anwesenden Eltern, Lehrer und Schulsozialarbeiter.
Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Daniel Kendel, dem Schulsozialarbeiter der Schule in Kobern-Gondorf.
