Allgemeine Berichte | 07.10.2015

Ein Jahr Villa Ausonius ind Oberfell

Die Ministerpräsidentin ist zufrieden

Ministerpräsidentin Maly Dreyer (2.v.l.) besuchte das Haus anlässlich der Eröffnung.EP/archiv

Oberfell. Von der Planung bis zur Umsetzung ein gelungenes Konzept. Bereits im Herbst 2008 bildete sich ein Initiativkreis aus der Ortsgemeinde Oberfell, dem Träger Projekt drei und der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Im Mittelpunkt standen die Themen „Leben und Wohnen“ und Soziales Engagement“. In dem zwei Jahre dauernden Projektverlauf, wurde mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Oberfell ein konkretes Bild entwickelt, wie ein zukünftiges Angebot im Ort aussehen soll. So entstand das heutige Modellprojekt „Villa Ausonius“. Ortsnahes Leben und Wohnen in vertrauter Umgebung durch ein Wohnen mit Service, sowie Wohngruppen mit Einzelappartements, waren unter anderem das Ziel. Im November 2012 erfolgte dann der Spatenstich, gefolgt vom Richtfest im Mai 2014. Am 1. Oktober 2014 konnten schließlich die ersten Mieter einziehen. Heute bieten die beiden Gebäudekomplexe ein vielfältiges Angebot. Im Wohnen mit Service stehen zehn barrierefreie Wohnungen mit Bad/WC und Kochnische zur Verfügung. Ergänzend kann der Mieter zwischen individuellen Dienstleistungen wählen. Von der Unterstützung im Haushalt, bis hin zu pflegerischen oder medizinischen Leistungen reicht das umfangreiche Angebot. Ermöglicht wird dies, durch den ambulanten Pflegedienst Kompetenz zu Hause, mit einen eigenen Büro in der Villa Ausonius. Das bedeutet kurze Wege und schnelle, individuelle Hilfe. Im benachbarten Haus befinden sich die ambulant betreuten Wohngruppen. Sie sind eine Alternative zum klassischen Alten- und Pflegeheim. Jeder Mieter verfügt auch hier über sein barrierefreies Einzelappartement, das er individuell mit seinem eigenen Mobiliar einrichtet. Den großen Teil des Alltags verbringen die Mieter allerdings in einem großzügigen Wohnbereich, in dem eine Küche mit Essbereich integriert ist. Der Blick auf die Mosel und die liebevolle Einrichtung des Hauses, sorgen dabei für eine wohnliche und heimische Atmosphäre. Sogenannte Alltagsbegleiter stehen rund um die Uhr den Damen und Herren zur Seite. Sie gestalten zusammen mit den Mietern den Tagesablauf, wobei jeder die Unterstützung erfährt, die er benötigt. Die Mieter werden, je nach Wunsch und Möglichkeit, in die alltäglichen Tätigkeiten mit einbezogen. Von der Mahlzeitenzubereitung, über den Abwasch bis hin zur Wäscheversorgung, kann sich jeder beteiligen. Dies fordert und fördert die eigenen Kompetenzen. Bei den Freizeitaktivitäten bringt sich der Bürgerverein aktiv mit ein. Ob beim Spielenachmittag, Singkreis oder gemeinsamen Kuchenbacken, gehen durch die Unterstützung des Bürgervereins die sozialen Kontakte nicht verloren. Die Nachbarschaftshilfe wird sozusagen in der Villa Ausonius fortgesetzt. Die Mitglieder des Bürgervereins wurden für diese Aufgaben besonders geschult. Tipps zum Thema Kommunikation oder die Information zu bestimmten Krankheitsbildern gehörten ebenso dazu, wie der Umgang mit Rollstühlen oder andern Hilfsmitteln. Fazit nach einem Jahr: Durch das große Engagement aller Beteiligten, konnte eine zukunftsweisende Idee in die Tat umgesetzt werden. Das Prinzip der Normalität und Alltagsorientierung hat sich bewährt. Die Mieter leben in größtmöglicher Eigenständigkeit und Selbstbestimmung, nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit von ehrenamtlichen und professionellen Helfern. Davon hat sich auch Ministerpräsidentin, Frau Malu Dreyer, bei einem Besuch in Oberfell Anfang August überzeugt.

So hat alles angefangen.

So hat alles angefangen.

Ministerpräsidentin Maly Dreyer (2.v.l.) besuchte das Haus anlässlich der Eröffnung.Fotos: EP/archiv

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