Lokalsport | 04.09.2013

FSV Dieblich/1. Fußballmannschaft

Die Zeit der Selbstläufer ist vorbei

Dieblich verliert sein Heimspiel gegen den SC Simmern mit 1:3

Jinka Morales (links) riskiert einen Torschuss. Michael Wald

Dieblich. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen der D-und der C-Liga. Eine Erfahrung, die der Aufsteiger FSV Dieblich nach nunmehr drei Spieltagen nachdrücklich erleben musste. Denn die Zeit der Selbstläufer, in der man gegen minderbegabte Mannschaften aus zwölf Chancen ganz locker sechs Tore machen und sich anschließend über einen klaren Sieg freuen konnte, ist aus und vorbei. Jetzt müssen maximal vier hochkarätige Möglichkeiten in 90 Minuten genügen, und wenn aus denen zu wenig Treffer erzielt werden, dann geht der Schuss nach hinten los.

So wie im zweiten Heimspiel der Saison gegen den SC Simmern. Der Schiedsrichter hatte seine Trillerpfeife nach dem Anpfiff noch nicht aus dem Mund genommen, da durfte er gleich schon wieder hineinpusten - und zwar zum Führungstreffer für die Gäste. Nach einer kurzen Schockstarre fanden die Platzherren aber schnell ins Spiel. Sie übernahmen die Kontrolle, setzten den Gegner unter Druck und kamen zu einigen vielversprechenden Möglichkeiten. Doch schon jetzt entstand der leise Verdacht, dass sie zu wenig daraus machten. Eine Befürchtung, die in der 28. Minute aber wieder verflog, denn Philipp Volk erzielte nach schöner Vorarbeit von Pierre Luthin den längst fälligen Ausgleich. Mit einem schmeichelhaften Remis für Simmern ging es dann in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb der FSV durchgehend am längeren Hebel. Der war aber nicht lang genug für ein weiteres Tor. Drei hervorragende Chancen wurden vergeben und dann kam das, was in solchen Spielen regelmäßig passiert. Denn wenn es vorne nicht klappt, kommen die Fehler hinten wie von selbst dazu. Zwei feine Konter der Gäste nach überflüssigen Ballverlusten im defensiven Mittelfeld sorgten für zwei schön herausgespielte Tore und für einen Sieg des SC Simmern, der Dieblich mit nur einem Punkt aus drei Spielen in den Tabellenkeller beförderte.

Es ist nicht einmal so, dass der FSV nicht mithalten konnte mit seinen bisherigen Gegnern in der C-Liga, denn rein spielerisch, vom Teamgeist und der individuellen Klasse seiner Kicker, gibt es nicht viel zu kritisieren. Aber was die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und eine gewisse Grundcleverness für die neue Liga angeht, da ist noch eine Menge Luft nach oben.

FSV Dieblich: Stephan Häs, Stefan Holzke, Thomas Andernach, Daniel Schäfer, Thomas Schäfer, Christian Schäfer, Jinka Morales, Niklas Pistono, Philipp Volk, Michael Perscheid, Pierre Luthin

Nächstes Spiel: Donnerstag, 5. September um 19.30 Uhr bei TuS Kettig.

Jinka Morales (links) riskiert einen Torschuss. Foto: Michael Wald

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