Allgemeine Berichte | 15.07.2014

Kindergruppen der musikalischen Früherziehung begeisterten über 200 Zuschauer

„Die kleine neugierige Hexe“

„Die kleine neugierige Hexe“

Löf. Die kleine Hexe Lisbeth ist auf einem Dachboden gelandet. Beim Sturz durch das Dachfenster ist ihr Besen entzweigebrochen. Wie konnte das geschehen? So, wie ihre Neugierde sie zu diesem Dachfenster geführt hat, leitet diese sie auch im Verlauf des Singspiels durch die verschiedenen Stockwerke des Hauses. In jedem wohnt eine Hexe, die eine besondere Fähigkeit hat: Lisbeth macht Bekanntschaft mit der Kochhexe, der Schlafhexe und der Musikhexe. In jedem Stockwerk stellt sie die Frage, ob die jeweilige Hexe ihren Besen reparieren kann.

Die Kinder aus den Gruppen der musikalischen Früherziehung stellten die einzelnen Stationen szenisch, musikalisch und tänzerisch dar. Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler aus Andernach, Bendorf, Vallendar, Kell, Mayen, Hatzenport, Mülheim-Kärlich, Waldesch, Oberfell und Mendig. Die Kinder waren zuvor intensiv auf ihren Auftritt vorbereitet worden von ihren Lehrerinnen Anneke Bouwman, Margarete Herrig, Kirsten Maxeiner, Christine Rahn, Tanja Schwarz, Marit Walther und Sybille Winkler.

In der Pause nach der Generalprobe sorgte der Förderverein der Kreismusikschule für das leibliche Wohl von Kindern, Gästen und Lehrkräften. 65 phantasievoll geschminkte und verkleidete kleine Hexen flitzten währenddessen aufgeregt durch die Halle. So verging die spannende Zeit bis zur Aufführung wie im Flug.

Schließlich war es soweit: Gerd Schmitt, zuständig für Licht und Ton, schaltete die Scheinwerfer der Halle ein. Lucia Stark, Leiterin der Kreismusikschule, begann, die Geschichte vorzutragen. Nacheinander traten die einzelnen Gruppen der musikalischen Früherziehung auf, angeleitet durch die jeweilige Lehrerin. Voller Begeisterung trugen die Kinder Lieder vor und klopften Rhythmen mit Kochlöffeln und Hexenbesen. Die Kinder der Kochhexe waren um einen riesigen Kochtopf herum gruppiert. Im Stockwerk der Musikhexe wurde ein quirliger Tanz mit den Hexenbesen aufgeführt. Die Kinder der Schlafhexe gähnten herzzerreißend und tanzten aufgekratzt mit ihren Kuscheltieren, um anschließend wieder in Schlaf zu verfallen.

Die Szene der Musikhexe wurde durch junge Instrumentalisten der Kreismusikschule dargestellt: Maria Paporisz trug zwei Stücke auf der Geige vor. Sophia Thilmann und Simone Drysch (Blockflöten) sowie Luise Haller (Klavier) präsentierten beschwingt das Stück „The Cirkus is back in Town“ von Bernd Laukamp. Das Lied der kleinen Hexe wurde engagiert begleitet vom eigens zusammengestellten 21-köpfigen Orchester „Kunterbunt“ mit Kindern aus Bendorf, Dreckenach, Dieblich und Hatzenport unter der Leitung von Tanja Schwarz. Text und Musik stammen aus der Feder von Marit Walther und Gerd Schmitt. Zwischen den Szenen wurde das Publikum von Tanja Schwarz animiert, den Zauberspruch „Schlubberdibubs, Schlubberdibex, was macht die kleine Hex?“ mitzusprechen. Derweilen fegte Ariane Gross als kleine Hexe Lisbeth immer wieder über die Bühne. Dies gelang ihr auch ohne Besen.

Doch die Geschichte nimmt ein gutes Ende. Als Lisbeth zuletzt auf die Bastelhexe trifft, hat sie Glück: Diese baut ihr einen phantastischen Raketenbesen. So kann Lisbeth neuen Abenteuern entgegenfliegen. Eine rundum gelungene Aufführung entließ die über 200 Zuschauer beschwingt in den Samstagabend.

Ariane alias Lisbeth auf dem Raketenbesen.

Die Kinder der Kochhexe waren um einen riesigen Kochtopf herum gruppiert. Fotos: privat

„Die kleine neugierige Hexe“

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Claudia W. : Ich bin in der Bergstraße aufgewachsen, meine Großeltern lebten dort. So traurig das ein einzelner so etwas durchsetzt! Ich hoffe das es noch abgewendet wird und dieser schöne alte Baum erhalten bleibt.
  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...

Verschiebung wegen Planungsunsicherheit

  • Sabine Weber-Graeff: Da werden Abermilliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr,respektive die Landesverteidigung gesteckt und dann wird seitens von Grün ernsthaft erwogen in den Sichtbereich des militärischen Radars zwei...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.
Daueranzeige
Imageanzeige
Minijob
10 Jahre NoWi Bau
10 Jahre NoWi
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Stellenanzeige City - Dienst - Erzieher
Nachruf-Anzeige Andreas Meyer
Azubispots Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
120

Die Woche vom 11. bis 17. Mai bringt Bewegung in viele Lebensbereiche. Gefühle klären sich, Entscheidungen rücken näher und im Alltag zeigen sich neue Chancen. Rund um den Vatertag am 14. Mai zieht es viele Menschen ins Freie. Gemeinsame Aktivitäten sorgen für Ausgleich, können aber auch Spannungen offenlegen. Wer aufmerksam bleibt, erkennt früh, wo es sich lohnt, innezuhalten oder aktiv zu werden.

Weiterlesen

Symbolbild.
192

Region. Die DB InfraGO startet in knapp zwei Monaten mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. In der Zeit vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 160 Kilometer langen Strecke zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen.Foto: Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz
28

Beweidungsprojekt wächst auf fast 30 Hektar

Wasserbüffel erobern neue Flächen in den Thürer Wiesen

Thür. In den Thürer Wiesen wächst das Beweidungsprojekt weiter: Zwei Kühe und vier Kälber der Karpatischen Wasserbüffelherde sind am Dienstag in eine neu erschlossene Projektfläche umgezogen. Damit stehen der Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz ab sofort zusätzliche zehn Hektar Feuchtwiesen westlich der L113 als Ökokontofläche zur Verfügung. Insgesamt umfasst die Projektfläche in den Thürer Wiesen nun fast 30 Hektar.

Weiterlesen

Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Foto: Stadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
26

Stadt Andernach entwickelt innerstädtischen Grünzug ökologisch weiter

500 neue Bäume für die Mayener Hohl

Andernach. Die Stadt Andernach hat ihr beliebtes Naherholungsgebiet, die Mayener Hohl, in den vergangenen Monaten umfassend forstwirtschaftlich aufgewertet. Entlang des rund 600 Meter langen innerstädtischen historischen Weges standen vor allem zwei Ziele im Fokus: die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und die nachhaltige Stärkung des gesamten Gehölzbestandes.

Weiterlesen

Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Anzeige 35-jähriges Jubiläum
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Berufskraftfahrer gesucht
Door To Door Anzeige
10 Jahre NOWI
10 Jahre Nowi
Innovatives rund um Andernach
Azubispots Bad Neuenahr 2026
First Friday Anzeige Mai
Jubiläum
Gebrauchtwagenanzeige
Imageanzeige Löhr Meckenheim
Stellenanzeige
Azubispots Bad Neuenahr 2026