Allgemeine Berichte | 04.01.2015

Schützenbund Maria Laach

Ehrenhafte „Spendentradition“

Zusammenführende Therapie wird seit 20 Jahren unterstützt

Gemeinsames Engagement unterstützt die Konduktive Therapie unter dem Leitgedanken „Hilf mir, es selbst zu tun“ (hintere Reihe v.r.n.l.): Physio-Therapeut Viktor Hartfelder, Schützenbund-Schatzmeister Jürgen Kreusch, Schirmherrin Petra Hütten, bisheriger Diözesan-Schützenkönig Mario Oster und Bezirks-Bundesmeister Norbert Steffens. -PRESS-

Kreis MYK. Eine Weihnachtsfeier im St.-Nikolaus-Stiftshospital bildete das passende Ambiente für eine anerkennenswerte Aktion des Schützenbundes Maria Laach und seinen 22 Schützen-Bruderschaften. „Seit 20 Jahren unterstützen wir die Konduktive Therapie, die im Stiftshospital geleistet wird“ gab der Bezirksbundesmeister des Schützenbundes Maria Laach, Norbert Steffens, ein löbliches gemeinnütziges Schützen-Engagement zu erkennen. „Sammelaktionen bei verschiedenen Schützen-Veranstaltungen führten in diesem Jahr zu einem Spendenergebnis von über 8000 Euro“ stellte er mit einem Dank an alle, die daran mitwirkten, fest. Hierzu gehörte auch eine Sammelaktion des bisherigen Diözesan-Schützenkönigs Mario Oster über 4300 Euro, wurde anerkennend dessen Engagement, aber auch das Spendenergebnis beim diesjährigen Bezirksbundesfest in Hambuch beispielhaft benannt.

„Hilf mir, es selbst zu tun...“

„Die konduktive Förderung ist ein komplexes Fördersystem, das ursprünglich für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Bewegungsstörungen (aufgrund von Schädigungen des zentralen Nervensystems) entwickelt wurde“ erläuterte der therapeutische Leiter des Zentrums für Prävention und Therapie des Stiftshospitals, Viktor Hartfelder, das pädagogisch-therapeutische Konzept der konduktiven (= zusammenführenden) Förderung. „Das Ziel ist, dass jeder Patient eine größtmögliche Selbständigkeit erreicht. Er soll sich nach seinen Möglichkeiten frei bewegen können, um somit mehr Unabhängigkeit im alltäglichen Leben zu erreichen. ´Hilf mir, es selbst zu tun´ ist hierbei ein Leitgedanke.“

Ehrenhafte „Spendentradition“ der Schützen

Die konduktive Therapie ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen. Somit werden die Therapiekosten weitestgehend vom Patienten selbst bzw. den Eltern übernommen.

Während der Teilnahme an den Intensivblöcken bekommen die Eltern eine finanzielle Unterstützung durch Spenden, die für die konduktive Therapie gesammelt werden. Die ehrenhafte Unterstützung der Schützen - und das schon über 20 Jahre- reiht sich somit nahtlos ein in das übrige Engagement. Hierzu zählt auch das Engagement der Schirmherrin der konduktiven Therapie, Petra Hütten, die bei der symbolischen Scheckübergabe anerkennenden Dank übermittelte.

Gemeinsames Engagement unterstützt die Konduktive Therapie unter dem Leitgedanken „Hilf mir, es selbst zu tun“ (hintere Reihe v.r.n.l.): Physio-Therapeut Viktor Hartfelder, Schützenbund-Schatzmeister Jürgen Kreusch, Schirmherrin Petra Hütten, bisheriger Diözesan-Schützenkönig Mario Oster und Bezirks-Bundesmeister Norbert Steffens. Foto: -PRESS-

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