Lokalsport | 24.09.2014

Seit 14 Jahren betreut Udo Seifert die Fußballjugend an der Untermosel

Ein Fußballtrainer mit Leidenschaft und Begeisterung

Der Fußballplatz ist seine Welt, in die er viel Zeit investiert.EP

Löf. „Bezirksligareife erarbeiten, das ist meine Vision!“ Ein Satz von Udo Seifert, der sehr viel über den passionierten Trainer der SG Löf/Lehmen/Oberfell/Hatzenport aussagt. Dreimal in der Woche trainiert er im Löfer Alzbach-Stadion seine „Jungs“, dabei ist ihm das Erarbeiten moderner Taktik sehr wichtig: „Ausbildung ist für mich, dass die Jugendlichen im technischen und taktischen Bereich ausgebildet werden.“ Und er ist stolz auf seine Mannschaft, die er von der E-Jugend (ab 8 Jahre) bis heute als Senioren (ab 18 Jahre) kontinuierlich trainiert. „Der Anfang bei der Jugend muss gut sein!“ weiß Udo Seifert und freut sich, dass zwölf Jungs von Anfang an bis heute dabei geblieben sind. Er erlebt seine Fußballjugend sehr positiv, ohne Exzesse: „Disziplin und Respekt sind neben dem Fußball eine wichtige Aufgabe!“ Udo Seifert hat für jeden ein offenes Ohr und ist für jeden Ansprechpartner. Wichtig ist ihm auch die Förderung jeden einzelnen Spielers, sowie der Zusammenhalt in der Mannschaft. Das Miteinander im sozialen Bereich, die Fairness in der Mannschaft und auch dem Schiedsrichter gegenüber, ohne den es nicht geht, das vermittelt Udo Seifert seinen Spielern. Die Erfolge geben ihm Recht. In der vergangenen Saison konnte der Mannschaft zu einem Triple gratuliert werden. Sie wurden Staffelsieger, Kreispokalsieger und Kreismeister. Der 1964 geborene Fußballtrainer spielte schon im Kindesalter begeistert Fußball. Große Unterstützung bekam er vom Trainer der Jugendmannschaft des VFB Polch: Ernst Rüber. Bis 1993 war er aktiver Spieler. Der Vater zweier Söhne ist verheiratet und lebt in Münstermaifeld-Metternich. Ein Sohn hat die Leidenschaft für den Fußball von seinem Vater geerbt. Seine Frau ist ihm eine große Stütze, die alles mitmacht, weil sie seine Passion kennt. Beruflich ist er als Fachbereichsleiter in der Verbandsgemeinde Maifeld tätig. Seine Karriere als Jugendtrainer begann im Jahr 2000. Zunächst trainierte er sechs Jahre lang ohne Lizenz Kinder beim SV Hatzenport-Löf. Für den Lehrgang C-Lizenz-Leistungsfußball des Fußballverbandes Rheinland opferte er drei Wochen Urlaub und finanzierte diesen aus eigener Tasche. Mit dem erworbenen Wissen arbeitete er mit der C-Jugendmannschaft intensiv und leistungsorientiert. Das führte zu einer qualitativ hohen Ausbildung und dazu, dass diese Mannschaft überkreislich spielen konnte. Im Frühjahr 2013 spielte die A-Mannschaft schon im Seniorenbereich und wurde als jüngste Mannschaft Kreismeister. „Vereine soll sollen Jugendlichen die Möglichkeit geben, Fußball zu spielen“, sagt Udo Seifert, denn für ihn sind die sozialen Komponenten des Mannschaftsgefüges starke Argumente im Leben der jungen Menschen und beeinflussen dieses positiv. Regelmäßige gemeinsame Freizeitaktivitäten fördern den Zusammenhalt. Gibt es für Udo Seifert ein Leben außerhalb des Fußballs? Na klar! Er ist im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Münstermaifeld und Mitglied im Gesellenverein Metternich. Und dann ist ja da noch seine Familie, die sich freut, ihn mal nicht im Trainingsanzug zu sehen!

Das Erarbeiten der Bezirksligareife ist seine Vision.

Das Erarbeiten der Bezirksligareife ist seine Vision.

Der Fußballplatz ist seine Welt, in die er viel Zeit investiert.Fotos: EP

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