DRK Ortsverein Kobern-Gondorf unterwegs
Eine erlebnisreiche Fahrt
Es ging nach Bad Bederkesa im Cuxland
Kobern-Gondorf. Kürzlich fuhr der DRK Ortsverein Kobern-Gondorf mit 40 Senioren aus Kobern-Gondorf und Umgebung für fünf Tage in das Land zwischen Weser und Elbe - das Cuxland. Das Ziel war Bad Bederkesa, von hier aus gestaltete man in den kommenden vier Tagen das Programm. Am frühen Nachmittag kamen alle schon in Bad Bederkesa an. Viele nutzten dann noch die Gelegenheit, den kleinen Kurort schon einmal in Augenschein zu nehmen. Bad Bederkesa am See gehört zur Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven und ist circa 20 Kilometer von Bremerhaven entfernt. Bad Bederkesa hat 5.237 Einwohner und ist ein staatlich anerkannter Ort mit Moorkurbetrieb. Am kommenden Tag war der Vormittag zur freien Verfügung. Am Mittag fuhren alle nach Bremerhaven. Unterwegs stieg Frau Jensen in den Bus, die für Bremerhaven die Reiseleitung übernommen hatte. Die Stadtrundfahrt führte zuerst durch den Überseehafen und endete in der Stadtmitte von Bremerhaven. Hier konnte sich die Gruppe aufteilen. Einige machten eine Hafenrundfahrt oder eine Dicke Pötte Tour, eine weitere Gruppe ging in das Deutsche Schifffahrtsmuseum, wo Frau Jensen die Führung übernahm. Am späteren Nachmittag fanden sich dann wieder alle am ausgemachten Treffpunkt ein und wir fuhren gemeinsam zurück ins Hotel. Am nächsten Tag war eine Fahrt mit der Moorbahn ins Ahlenmoor vorgesehen. Um 9.30 Uhr war Treffpunkt am Moorbahnhof. Dann ging es mit der Moorbahn in das 40 Quadratkilometer große Hochmoor. An vier Haltepunkten mit thematisch unterschiedlichen Schwerpunkten erfuhr man in einer unterhaltsamen Führung Spannendes und Wissenswertes, Historisches und Aktuelles über das Thema Moor. Nach gut zwei Stunden kam man wieder am Ausgangspunkt an. Es ging weiter nach Stade. Aus dem Marktflecken Stade entstand im Laufe der Jahre ein modernes Zentrum mit historischen Bürgerhäusern und einer schönen Altstadt, hier verbrachten alle die Mittagszeit und weiter ging es nach Jork in den Obsthof Feindt. Bei Kaffee und Kuchen verweilten alle im Hofcafé und auch der Hofladen kam nicht zu kurz. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Nordsee. Schon früh am Morgen mussten alle nach Cuxhaven aufbrechen, um die Zeit zwischen Ebbe und Flut zu nutzen. Um 9 Uhr standen schon die Wattwagen bereit, um alle mit den Pferdewagen durchs Watt zur Insel Neuwerk zu bringen. Circa eine Stunde dauerte die Fahrt und es war ziemlich frisch. Auf Neuwerk angekommen kehrten man zuerst einmal im Fischerhaus ein, um sich mit der Spezialität des Hauses „Eiergrog“ aufzuwärmen. Nachdem die Pferde gewechselt waren, ging es wieder mit Pferdewagen zur Inselrundfahrt. Nach dem Mittagessen ging es im Fischerhaus recht gemütlich zu. Um 15 Uhr fuhr man dann mit dem Schiff wieder zurück nach Cuxhaven und weiter ins Hotel. Dieser Tag war ein ganz besonderes Erlebnis. Nach dem Abendessen gab es zum Abschluss der Reise ein gemütliches Beisammensein mit einer Verlosung. Für jeden Teilnehmer gab es einen Gewinn. Und anschließend sorgte Anni Koch mit dem Akkordeon für die nötige Stimmung, und mit viel Gesang klang der Tag aus. Am nächsten Morgen war Koffer verladen angesagt und es ging auf indirektem Wege heimwärts, das heißt, zum Mittagessen kehrte man in Undeloh in der Lüneburger Heide ein, in einem Hotel, in dem alle schon mehrfach zu Gast waren. Aber dann ging es direkt heimwärts, leider bei viel Regen und auch diversen Staus kamen wir wieder - wenn auch etwas später - wohlbehalten zu Hause an. Fazit: eine schöne erlebnisreiche Fünf-Tagefahrt in eine Gegend, die vielen nicht so bekannt ist. Bis auf die Heimfahrt kein Regen - was besonders bei der Wattwagenfahrt ganz wichtig war -.
