Begegnungsnachmittag an der Realschule plus und Fachoberschule Untermosel
Freudiges Beisammensein der Kulturen
Untermosel. Nach den Sommerferien konnten in der Realschule plus und Fachoberschule an der Untermosel nicht nur die neuen Fünftklässler, sondern auch Schülerinnen und Schüler begrüßt werden, die einen weiten Weg aus ihren Heimatländern an die Untermosel zurückgelegt hatten. Sie wurden ihrem Alter entsprechend in verschiedenen Klassen aufgenommen. Da ihnen die deutsche Sprache aber noch fremd ist, nehmen sie in unterschiedlichen Gruppen am Förderunterricht Deutsch für Migranten teil, der von Fachlehrern geleitet wird."Sie gehören nun in unsere Schulgemeinschaft!“ Das wollte die Fachschaft Religion und die SV den neuen Mitschülerinnen und Mitschülern zeigen und die Idee eines Begegnungsnachmittags war geboren. In einer Vorbereitungsgruppe ging man an die Planung des Nachmittags, zu dem die neuen Schüler/innen, ihre Freunde, Betreuer und ihre Familie eingeladen wurden. Auch die Mädchen und Jungen in den Fördergruppen wollten etwas zum Fest der Begegnung beitragen und übten nicht nur, wie sie sich vorstellen wollten, sondern hatten auch die Idee, alle an diesem Nachmittag mit einem Gemeinschaftstanz zu erfreuen. Neben den SV- Schülern boten auch die Schüler der Zwölften Klasse der Fachoberschule ihre Hilfe an. Zuvor trafen sich alle Beteiligten mit den Gästen im geschmückten Mehrzweckraum der Schule. Für Getränke und Kuchen hatte die SV mit ihren Vertrauenslehrern gesorgt, frische Waffeln wurden von der Klasse Zwölf angeboten. Arabische Klänge verkündeten den Beginn des Festes. Der Schulleiter Dieter Möntenich begrüßte alle zur Feier der Begegnung. Bernhard Irsch von der Fachschaft Religion konnte die neuen Schüler und ihre Familienangehörige sogar in ihrer Heimatsprache willkommen heißen. Die Schüler der Fortgeschrittenen und der Anfängergruppe zeigten nun, was sie alles schon in der deutschen Sprache gelernt hatten, indem sie sich vorstellten, ihre Hobbys nannten und auch schon über ihre Zukunftspläne in Deutschland informierten. Ihre Vorstellung, auch von Schülern, die erst wenige Wochen in Deutschland sind, fand viel Applaus bei den Anwesenden. Die neuen Schüler forderten danach die Schüler der SV und der Zwölften Klasse auf, mit ihnen, je nach Wohnort, eine Gesprächsgruppe zu bilden. Die ausländischen und deutschen Schüler stellten fest, dass sie nicht nur eine gemeinsame Schule besuchen, sondern auch Tür an Tür in den verschiedenen Orten an der Untermosel und im Maifeld wohnen. Dann kam die große Überraschung. Die neuen Schüler führten gemeinsam einen orientalischen Tanz auf und luden alle Anwesenden ein mitzutanzen. Dieser Angebot wurde mit großer Freude von allen aufgegriffen. Ein Höhepunkt war dann noch ein weiterer Tanz von einigen Schülern und einer Schülerin, der den Zuschauern sehr gut gefiel. Nach so viel Aktion nahmen alle gerne das Angebot der SV an, die ein Kuchenbuffet mit selbstgebackenem Kuchen aufgebaut hatte. Hinzu kamen die heißen Waffeln der Zwölften Klasse. Die Schüler hatten aber für ihre Gäste noch mehr im Programm. Die Schüler/innen boten Führungen für die Eltern durch die Schule, für die Kinder Spiele und eine Malaktion an. Die Sportbegeisterten fanden sich zum Fußballspiel in der Sporthalle ein. Das Wichtigste waren jedoch die Gespräche miteinander, die Schüler untereinander und die Lehrer mit Eltern und Betreuern in gemütlicher Runde führten. Alle waren sich einig: „Das war nicht das letzte Mal, dass wir uns zu einem Fest der Begegnung getroffen haben!“ Nach der allgemeinen Verabschiedung sah man viele Schüler gemeinsam zu den Bussen gehen. Die Initiatoren waren sehr zufrieden mit dem ersten Begegnungsnachmittag und haben schon Pläne, wie es mit den Schülern, aber auch mit den Eltern und Betreuern zu einem weiteren „Miteinander - Füreinander“ kommen kann.
