Über 600 Starter beim Halloweenlauf in Kobern-Gondorf
Gruselmonster und Kürbisköpfe liefen durch die Straßen
Kobern-Gondorf. Ein gelungenes Comeback feierte der Halloweenlauf in Kobern-Gondorf. Nach zweijähriger Pause kehrte dieser ganz besondere Lauf zu seinen Ursprüngen in den Moselort zurück. Mehr als 600 Teilnehmer liefen bei besten Wetterbedingungen durch die stimmungsvoll geschmückten Straßen. Veranstalter war in diesem Jahr erstmals die Firma münz sportkonzept aus Montabaur. Schirmherr und Ortsbürgermeister Michael Dötsch gab den ersten Startschuss zum 200 m Bambinilauf. Im Ziel freuten sich die laufenden Kürbisköpfe und Schreckgespenster über eine tolle Teilnehmermedaille. Hier ging es um den Spaß, nicht um die Zeit. Auf der 1000 m Kinderstrecke war der Wettkampfcharakter dann schon deutlich zu spüren. Es ging um den Sieg in den Altersklassen U8 und U10. Drei Runden ging es beim 4,5-km-Jogginglauf durch den Ort. Immer wieder wurden die Läufer von mehreren Hundert Zuschauern auf dem Marktplatz angefeuert. Die tolle Stimmung trieb sicher die Erstplatzierten zu ihren guten Leistungen an. In nur 15:54 Minuten lief Christian Scholz von Meddys LWT Koblenz mit fast zwei Minuten Vorsprung als Erster ins Ziel. Ihm folgten Dirk Karl (TSG Grünstadt 17:32) und Niclas Olbermann (17:48). Bei den Frauen siegte Anna-Lena Reuter vom SSV Pfaffenheck 81 in 20:33 vor Marie Hammer (TV Schwarz-Weiss Meudt 20:54) und Hanna Dahm (21:34).
Im 9,7-km-Hauptlauf setzte sich Vadim Penner von der LG HSC Gameln-RSC Untermosel schon früh an die Spitze. Er schaffte es in nur 25:22 Minuten ins Ziel und später sekundengenau zur Siegerehrung in der Schlossberghalle aufs Treppchen. Auch in diesem Wettbewerb betrug der Abstand zum Zweitplatzierten (Stephan Manthe, 27:19) und dem Drittplatzierten (Jürgen Rudolph 28:00) fast zwei Minuten.
Ähnlich klar war der Sieg bei den Frauen. Annette Frings siegte in 30:55 vor Sandra Fritsch vom Reitverein Lauterbach (32:37) und Alexandra Becker (33:37).
Die Halloweengespenster zogen noch lange durch die beleuchteten Gassen und feierten bis tief in die Nacht in der gruselig geschmückten Schlossberghalle.
Zahlreiche schaurige Gestalten, aber auch „Normalos“ machten diesen Lauf zu etwas Besonderem.
Für die kleinen Gespenster erfolgte der erste Startschuss.Fotos: privat
